Bauernmarkt

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Bauernmarkt

Wien 01 Bauernmarkt a.jpg

Benennung 1862 (Erstnennung 1440)
Benannt nach Markt der Bauern
Straßenlänge 335,76 Meter [1]
Gehzeit 4,05 Minuten
Vorherige Bezeichnungen Hühnerlucke, Hühnergässel, Hühnerbühel, Unter den Taschnern,

Alter Bauernmarkt, Münzerstraße


Namensgebung und Geschichte

Der Bauernmarkt, erstmals 1440 urkundlich erwähnt aber erst 1862 amtlich registriert, war der Markt auf dem Bauern ihre Geschäfte tätigten und sich selbst mit Produkten für das ganze Jahr eindeckten. Es wurde vor allem mit Milch, Käse, Schmalz, Kraut und Trauben gehandelt. Bis ins 18. Jahrhundert war hier der Gemüse- und Obstmarkt, aufgrund der Nähe zum Hühnermarkt (in der Brandstätte) wurde die Gegend „Hühnerlucke“ genannt, auch die Namen „Hühnergässel“ und „Hühnerbühel“ finden sich in den alten Urkunden.

Teile der Gasse hießen auch „Unter den Taschnern“ und „Alter Bauernmarkt“. Zwischen Freisingergasse und Landskrongasse galt auch kurz der Name Münzerstraße, weil hier das Münzer-Gewerbe ausgeübt wurde.

Ursprünglich war der Bauernmarkt der Verkehrsweg, der Sankt Peter mit dem hohen Markt verband. Erst mit dem Bau des Ankerhauses 1913 wurde der Bauernmarkt Richtung Norden bis zum Fleischmarkt (über den Hohen Markt hinaus) verlängert. Nahezu alle Häuser im unteren Bereich des Bauernmarkts sind von Anton Hein, einem neobarockem Architekten, erbaut. (Häuser 19, 20, 21, 22, 24)

Interessant ist der Bauernmarkt auch zum Shoppen, hier befinden sich zahlreiche Boutiquen und Geschäfte mit Luxusartikel aus dem Modebereich (Philipp Plein, Firis, Bocca Lupo oder Musette).

Die Häuser der Gasse



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Quellen

  1. Datenquelle: Stadt Wien - data.wien.gv.at