Bognergasse
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Namensgebung und Geschichte
Zur Zeit der Römer soll anstelle der Gasse die Stadtmauer hier verlaufen sein.
Um 1300 wird die Gasse erstmals als Bognergasse (Strata Arcatorum) erwähnt – benannt ist sie nach den Bognern und Pfeilschnitzern, die hier ansässig waren. Zeitweise hieß die Gasse auch “Unter den Bognern“, der östliche Teil (gegen den Kohlmarkt gerichtet) hieß bis 1732 „Am Peilertor“ – in diesem Jahr wurde das Stadttor demoliert. Der Turm, der an das Tor angrenzte und ebenfalls abgerissen wurde, dürfte auf römischen Grundmauern gestanden sein.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde die mittelalterliche Straße durch Abriss der kleinen Häuser verändert, statt der alten Häuschen wurden Neubauten zwischen Naglergasse und Bognergasse errichtet.
Häuser der Gasse
- Bognergasse 1
- Bognergasse 2
- Bognergasse 3
- Bognergasse 4
- Bognergasse 5
- Bognergasse 7
- Bognergasse 9
- Bognergasse 11
Praktische Hinweise
- Erreichbarkeit
- U1, U3 Stephansplatz (Fußweg über Graben und Tuchlauben zum Beginn der Gasse); U3 Herrengasse (Ausgang Freyung, weiter durch Naglergasse oder Am Hof). U1, U4 Schwedenplatz mit kurzem Weg über Rotenturmstraße, Hoher Markt und Tuchlauben. Keine ÖV-Linien direkt in der Bognergasse; sie ist Teil der innerstädtischen Fußgängerzone.
- Besichtigungstipps
- Spaziergang von Tuchlauben bis Am Hof durch die durchgehend gepflasterte Gasse; secessionistische und späthistoristische Häuserzeile (u. a. Bognergasse 3 Zum Bogner); Traditionslokal Zum Schwarzen Kameel in Bognergasse 5 und die Apotheke Zum weißen Engel in Bognergasse 9. Gut kombinierbar mit einem Rundgang durchs Goldene Quartier (Tuchlauben–Seitzergasse) und einem Abstecher zum Platz Am Hof.
| Bognergasse – Überblick |
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Quellen
- ↑ Datenquelle: Stadt Wien - data.wien.gv.at