Babenbergerstraße
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Namensgebung und Geschichte
Die Babenbergerstraße ist seit 1863 nach den Babenbergern benannt, die ab 976 die ersten Markgrafen und danach Herzöge von Österreich waren. Ihre Residenz hatten sie ab 1155 von Klosterneuburg nach Wien (Am Hof) verlegt.
Die Straße entstand erst durch den Abriss des Glacis, im Mittelalter gehörte der Bereich zur Vorstadt vor dem Widmertor. An der Kreuzung Getreidemarkt / Babenbergerstraße befand sich das Martinsspital.
1954 wurde von den Architekten Theiss und Jaksch vorgeschlagen, entlang der Babenbergerstraße (vom Albertinaplatz entlang des Burggartens) einen Autotunnel zu errichten. Der Vorschlag wurde jedoch nicht umgesetzt.
Die Häuser der Gasse
Die Bauten der gesamten Babenbergerstraße sind – mit Ausnahme der Nummer 9 – im frühhistorischen Stil. Die rechte Straßenseite bildet zur Gänze das Kunsthistorische Museum (Nummer 2), die linke Seite besteht aus Büro- und Wohngebäuden.
- Babenbergerstraße 1 und 3 - Haus Königswarter, Grassers Penthouse
- Babenbergerstraße 2 - Kunsthistorisches Museum
- Babenbergerstraße 5 - ehem. Landeswehrministerium, Landesinvalidenamt, k. k. private Staatseisenbahngesellschaft
- Babenbergerstraße 7
- Babenbergerstraße 9 - ehem. Reisebüro Kuoni
- Babenbergerpassage
Alte Ansichten
Praktische Hinweise
- Erreichbarkeit
- U2 Museumsquartier (zukünftiger U5-Knoten) direkt an der Kreuzung Zweierlinie/Babenbergerstraße; U1, U2, U4 Karlsplatz (Ausgang Oper, weiter über Burgring). Straßenbahnlinien 1, 2, D und 71 am Ring (Station Burgring); Autobuslinie 57A mit Haltestellen im Bereich Burgring, Babenbergerstraße und Getreidemarkt. Die Straße ist damit auf kurzer Distanz sehr gut an den ÖV angebunden.
- Besichtigungstipps
- Spaziergang unter der doppelten Baumallee zwischen Burgring und Museumsplatz mit Blick auf die Rückseite des Kunsthistorischen Museums und zum MuseumsQuartier; Abstecher zum Ring (Maria-Theresien-Platz) für das klassische Panorama aus Kunst- und Naturhistorischem Museum; am westlichen Ende Übergang in die Mariahilfer Straße als große Einkaufs- und Flaniermeile.
| Babenbergerstraße – Überblick |
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→ weiter zu den kreuzenden Straßen Burgring | Elisabethstraße | Nibelungengasse | Getreidemarkt | Museumstraße
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Quellen
- ↑ Datenquelle: Stadt Wien - data.wien.gv.at
- ↑ Verlag Anton Böhm, Wien (A. B. & Co., Wien) (Hersteller), Wien, I., Babenbergerstraße., um 1910 (Gebrauch), Wien Museum Inv.-Nr. 230536, CC0 (https://sammlung.wienmuseum.at/objekt/481965/)
- ↑ Verlag Anton Böhm, Wien (A. B. & Co., Wien) (Hersteller), Wien, I., Babenbergerstraße., um 1910 (Gebrauch), Wien Museum Inv.-Nr. 230536, CC0 (https://sammlung.wienmuseum.at/objekt/481965/)
- ↑ Sperlings Postkartenverlag (M. M. S.) (Hersteller), Wien I. Babenbergerstrasse., vor 1905, Wien Museum Inv.-Nr. 180276, CC0 (https://sammlung.wienmuseum.at/objekt/349840/)
![Blick um 1900 [3]](/images/f/f9/Babenbergerstra%C3%9Fe_1_Wien_Museum_Online.jpg)
![Blick vor 1905 [4]](/images/6/63/Babenbergerstra%C3%9Fe_2_Wien_Museum_Online.jpg)
