Stock-Im-Eisen-Platz

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Stock-Im-Eisen-Platz

Wien 01 Stock-im-Eisen-Platz a.jpg

Benennung 1866
Benannt nach Stock im Eisen, Haus 3
Straßenlänge 84,57 Meter [1]
Gehzeit 1,02 Minuten
Vorherige Bezeichnungen Alter Rossmarkt


Namensgebung und Geschichte

Stock.Im-Eisen-Platz im Jahr 1780, Links das letzte Fenster des ersten Hauses der Grabengasse, anschließend das Faberhaus und das Haus zur blauen flasche; vor dem Stephansdom die Kantorei, rechts das Baldauffsche Haus und - durch das Räubergässel getrennt - ein Teil des Hauses zum goldenen Becher. [2]

Als 1137 der Bau der Stephanskirche begann, lag das Areal des Stock-Im-Eisen-Platzes noch außerhalb der Stadtmauer. Durch den Bau des Doms wurde der bisher dort abgehaltene Roßmarkt ein Stück verlegt, und wanderte damit auf diesen Platz, wo sich der Roßmarkt bis ins 13. Jahrhundert hielt. Nachdem der Roßmarkt in die Renngasse verlegt worden war, ist ab 1303 der Name „Alter Roßmarkt“ zu finden, der immer wieder bis zum Ende des 17. Jahrhunderts aufscheint.

Auch ein Brotmarkt dürfte hier stattgefunden haben, nahe zum Mehlmarkt am Neuen Markt. Begrenzt wurde der Platz durch die Magdalenenkapelle in Richtung Stephansdom, eine kleine Häuserzeile, die den Graben abgrenzte, und auch statt dem heutigen Equitable-Palais stand eine Serie kleiner Häuser.

Die Ehrenpforte für Joseph I.

1699 wurde hier von Johann Bernhard Fischer von Erlach eine Ehrenpforte für Josef I. errichtet.

Seine heutige Gestalt erhielt der Platz durch den Abriss der Häuser zwischen Grabengasse, Goldschmiedgasse und Schlossergasse, die der Baumeister Schlögel 1866 durchgeführt hatte.

Der Bau der U-Bahn

Die erste U-Bahn Wiens war die U1, mit dem Bau wurde 1969 begonnen. Das erste, im Februar 1978, eröffnete Teilstück führte vom Karlsplatz zum Reumannplatz, die Erweiterung zum Stephansplatz wurde am 18.11.1978 erstmal befahren. Das führte zu umfangreichen Grabungen, die am Stock-Im-Eisenplatz bereits 1971 begannen und gleichzeitig für archäologischen Forschungen genutzt wurden. Der Steffl musste mit Stahlstützen und Pfahlbohrungen gesichert werden um keinen Einsturz herbeizuführen.

Die Häuser des Platzes



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Quellen

  1. Datenquelle: Stadt Wien - data.wien.gv.at
  2. Eugen Messner: Die Innere Stadt Wien. Österr. Bundesverlag, 1928, Leipzig. S. 235