Seilergasse

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Seilergasse

Wien 01 Seilergasse a.jpg

Benennung 1547 (Erstnennung: 1363)
Benannt nach Sitz der Seiler
Straßenlänge 212,15 Meter [1]
Gehzeit 2,5 Minuten
Vorherige Bezeichnungen Reifgasse, unter den Seilern, Da man an den Neuen Markt geht, Krautgässel


Namensgebung und Geschichte

1363 hieß die Seilergasse noch Reifgasse (Reif = Seiler) – denn sie war der Sitz der Seiler. 1547 ist sie erstmals als „unter den Seilern“ urkundlich erwähnt. Sie gehörte im ausgehenden 15. Jahrhundert zu einer der prächtigsten Straßen in Wien - schließlich wohnten hier neben den Handwerkern viele hochangesehene Bürger der Stadt. Zum Beispiel lebte hier der Ratsherr Wolfgang Zeller, der Stadtrichter und Grundbuchverwalter der Stadt, Laurenz Taschendorfer, und der Kanzler des Kaisers Friedrich der III., Johann Waldner.

Ursprünglich war die Seilergase die direkte Verbindung zwischen Graben und Bürgerspitalplatz (später Lobkowitzplatz). Sie spaltete sich damals Richtung Graben auf: links verlief sie über den heutigen Graben 7 und hieß erst „Da man an den Neuen Markt geht“, danach bis 1862 Krautgässel, nach dem gleichnamigen Gemüse, das hier verkauft wurde. Die rechte Abzweigung (etwa dem heutigen Straßenverlauf entsprechend) nahm immer Bezug auf die hier ansässigen Seiler (Unter den Seilern etc.).

Die Häuser der Gasse



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Quellen

  1. Datenquelle: Stadt Wien - data.wien.gv.at