Falkestraße

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Falkestraße

Wien 01 Falkestraße a.jpg

Benennung 1901
Benannt nach Jakob Ritter von Falke, Museumsdirektor
Straßenlänge 129,94 Meter[1]
Gehzeit 1,57 Minuten
Vorherige Bezeichnungen keine - Dominikanerbastei und Kaserne


Namensgebung und Geschichte

Ehemals, befand sich entlang des heutigen Straßenverlaufs die Dominikanerbastei (ab 1531), die 1854 für den Bau der Franz-Joseph-Kaserne abgerissen wurde. Als auch diese 1901 demoliert wurde, legte man die Falkestraße an, die nach Jakob Ritter von Falke benannt wurde.

In der 2. Republik wurde die Falkestraße bald zum Synonym für die Österreichische Volkspartei, die hier (Falkestraße 3) ihre Parteizentrale hatte.

Jakob Ritter von Falke

Die Benennung der Straße erfolgte zu Ehren von Jakob Ritter von Falke (* 21. Juni 1825 Ratzeburg, † 8. Juni 1897 Kroatien). Ritter von Falke war Kunsthistoriker und kam als Bibliothekar des Fürsten von Liechtenstein nach Wien. 1864 wurde er Kustos des Museums für Kunst und Industrie, 1885 berief man ihn als Nachfolger von Rudolf Eitelberger zum Generaldirektor des Museums.

Falke bemühte sich vor allem, das Kunstgewerbe zu popularisieren.

Häuser der Straße



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Quellen

  1. Datenquelle: Stadt Wien - data.wien.gv.at