Zelinkagasse
Zelinkagasse | |
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Bezirk | 1., Innere Stadt |
Benennung | 1869 |
Benannt nach | Dr. Andreas Zelinka, Bürgermeister |
Bezirk | 1. |
Straßenlänge in Metern | 249,83 [1] |
Gehzeit in Minuten | 3 |
Vorherige Bezeichnungen | keine - Vorstadt vor dem Werdertor, Glacis |
Namensgebung und Geschichte
Die Zelinkagasse wurde 1869 nach Dr. Andreas Zelinka benannt.
Im Mittelalter befand sich hier ein Teil der "Vorstadt vor dem Werdertor", im 16. Jahrhundert lag hier das Glacis. Bis zum Abriss der Stadtummauerung war das Gebiet unbebaut. [2]
Andreas Zelinka
Zelinka (*1802 in Wischau, Mähren, † 1868 in Wien, Teinfaltstraße 8/8A) war Jurist und Bürgermeister von Wien.
Andreas Zelinka hatte in Wien Jus studiert und begann seine Karriere bei der Herrschaft Conradswörth (Starhembersches Freihaus auf der Wieden). Er war als Rechtsanwalt des alten Stils in der Bevölkerung sehr anerkannt, war ab 1843 Direktor der Nordbahn und wurde 1848 in den Gemeindeausschuss gewählt. Am 16.6.1861 wurde er zum Wiener Bürgermeister gewählt. Er ließ den Stadtpark anlegen, veranlasste die Vorarbeiten für die Donauregulierung, die Anlage des Zentralfriedhofes und ließ die Vorstädte eingliedern.
Die Häuser der Gasse
- Zelinkagasse 1-7 - Palais Hansen, Amtsgebäude, heute Hotel Kempinksi, Ausgrabungen
- Zelinkagasse 2 - Le’o Restaurant & Bar, Ausgrabungen
- Zelinkagasse 4 - Livingstone, Ausgrabungen
- Zelinkagasse 6 - Wohn- und Sterbehaus Karl Glossy (Bibliothekar)
- Zelinkagasse 8
- Zelinkagasse 9 - Gemeindebau, ehem. Bürgerspitalfondshaus
- Zelinkagasse 10 - Haus des KSV, Erinnerungsstein für Heinrich und Ernestine Posamentier
- Zelinkagasse 11 - Ringturm, Petrucci-Relief
- Zelinkagasse 12 - Jugendherbergsverband, ehem. Durchhaus
- Zelinkagasse 14
Gehe weiter zu den kreuzenden Straßen Neutorgasse | Gonzagagasse | Franz-Josefs-Kai
Quellen
- Ergänzungen, Korrekturen und Fotos werden gerne entgegengenommen! Christiana Mazakarini, City ABC, email me
- ↑ Datenquelle: Stadt Wien - data.wien.gv.at
- ↑ siehe Nagelplan von 1770 und Stadtplan 1858, https://www.wien.gv.at/kulturportal/public/