Wiesingerstraße
Wiesingerstraße | |
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Bezirk | 1., Innere Stadt |
Benennung | 1902 |
Benannt nach | Albert Wiesinger, Geistlicher |
Straßenlänge | 183,62 Meter [1] |
Gehzeit | 2,21 Minuten |
Vorherige Bezeichnungen | keine, Franz-Joseph-Kaserne |
Namensgebung und Geschichte
Die Straße gibt es seit 1902, sie entstand durch den Abbruch der Franz-Joseph-Kaserne.
Benannt ist sie nach Albert Wiesinger.
Albert Wiesinger
Albert Wiesinger (12.8.1830 - 8.10.1896) war Pfarrer und Journalist. Er war als Seelsorger in Matzleinsdorf tätig und wurde 1866 nach St. Peter berufen. 10 Jahre später verfasste er die "Geschichte der Peterskirche in Wien". Schon zuvor, 1859, schrieb Wiesinger in der konservativen Zeitung "Die Gegenwart" Artikel, 1864 wurde er Chefredakteur und Herausgeber der "Wiener Kirchenzeitung". Unter seiner Führung wandelte sich die Zeitung zu einem radikal-katholischen Blatt, was oft für Kritik sorgte und schließlich zu Klagen führte.
Da Wiesinger als antisemitisch geprägt war (in seinen Predigten und seiner Schrift "Ghetto-Geschichten" äußerte er sich mehrfach antijüdisch), wurde durch eine Kommission geprüft, ob die Straße umbenannt werden müsse. Da sich Wiesinger jedoch in den 1890er Jahren vom Deutschnationalismus distanzierte, blieb die Straßenbezeichnung aufrecht.
Häuser der Straße
- Wiesingerstraße 1
- Wiesingerstraße 2-4
- Wiesingerstraße 3
- Wiesingerstraße 5
- Wiesingerstraße 6
- Wiesingerstraße 7
- Wiesingerstraße 8
- Wiesingerstraße 9
- Wiesingerstraße 10
- Wiesingerstraße 11
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Quellen
- ↑ Datenquelle: Stadt Wien - data.wien.gv.at