Spiegelgasse 4

Aus City ABC

Das Gebäude

Ein Bild.

Bezirk
1., Innere Stadt
Aliasadressen
=Spiegelgasse 4
Konskriptionsnummer Stadt
vor 1862: 1104
vor 1847: '1104
vor 1821: 1170
vor 1795: 1135
Baujahr
1895
Architekten (Bau)
Arnold Lotz
Inhaltslizenz: CC-BY-SA 4.0


Das Haus - Architektur und Geschichte

Das 1895 erbaute Haus ist ein Werk von Arnold Lotz. [1]

Nutzung heute

In der Erdgeschoßzone wird das Haus aktuell durch das Traditionsunternehmen Weidler genutzt. Nach über 140 Jahren am bisherigen Standort am Graben übersiedelte das Detailgeschäft Mitte Februar 2024 in die Spiegelgasse 4; der neue Standort wird als zweigeschoßig konzipiertes Fachgeschäft für Schreibwaren, Schreibgeräte und Geschenkartikel beschrieben.[2][3]

Vorgängerhaus

Bis 1582 war das Haus Teil von Dorotheergasse 5-7.

ICON Persönlichkeit M.png

Im 15. Jahrhundert gehörte das Haus Sigmund von Eitzing, dem Vetter des Politikers Ulrich von Eitzing. Ulrich (* 1398, † 20. 11. 1460) dürfte häufiger bei seinem Verwandten gewohnt haben. Ulrich Eitzing war zwischen 1437 und 1440 Hubmeister von Österreich und erlangte mit der Fälschung des Testaments von Albrecht II. Bekanntheit - er wollte damit die Forderung von 12.000 Gulden absichern). Ulrich starb an der Pest. Mehr zu Eitzing ist bei Haus Petersplatz 7 nachzulesen.

Geburtshaus und Gedenktafel des Paters Wilhelm Janauschek

Icon Wohnhaus Person.png

In diesem Haus kam der spätere Priester Pater Wilhelm Raphael Janauschek (* 19. Oktober 1859 Wien, † 30. Juni 1926 Wien 5, Hartmanngasse 7) zur Welt. Schon zu Lebzeiten wurde der eifrige Volksmissionar als „heiligen Priester" bezeichnet, er kümmerte sich in Wien vor allem um die tschechische Minderheit. Seit 1934 läuft der Seligsprechungsprozess, 2014 wurde ihm vom Papst der "heroische Tugendgrad" zuerkannt. Da er selbst an einer langwierigen Krebserkrankung gelitten hat, gilt er als Patron der Krebskranken. [4]

Gedenktafel Wilhelm Janauschek

Gedenktafel Wilhelm Janauschek

Der Ehrwürdige Diener Gottes
Pater Wilhelm Janauschek
Redemptorist
wurde hier, Spiegelgasse 4,
am 19. Oktober 1859 geboren.
Er starb in Wien,
im Ruf der Heiligkeit,
am 30. Juni 1926
Das St. Klemens Hofbauer-Komitee
zum 90. Todesgedenkjahr 2016


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Quellen