Joanelligasse

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Joanelligasse

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Bezirk 6., Mariahilf, Vorstadt Laimgrube
Benennung 1902
Benannt nach Barnabitenpriester Don Cölestin Joanelli
Länge in Metern 168,38
Gehzeit in Minuten 2,03
Vorherige Bezeichnungen Verkehrsweg, Canalgasse, Kanalgasse


Namensgebung und Geschichte

Die Gasse trägt seit 27. August 1902 den Namen nach dem Barnabitenpriester Don Cölestin Joanelli († 1673). Er hatte 1660 auf dem - 1656 von den Michaelern für einen Friedhof gestifteten - Grund eine Friedhofskapelle mit Marienbild finanziert.

Die Kapelle wurde im Zuge der Türkenbelagerung vernichtet, das Marienbild konnte jedoch gerettet werden und wurde in die damals fertiggestellten Mariahilfer Kirche übernommen. Der Friedhof wurde 1784 aufgelassen.

Einst hieß sie (vermutlich ab 1797), nach Antonio Canal (* 18. Oktober 1697 Venedig, † 20. April 1768 Venedig), dem Landschaftsmaler, "Canalgasse", ab 1827 "Kanalgasse". Bereits 1770 dürfte die Straße als "Verkehrsweg" bestanden haben. Ein Teil der Gasse gehörte ursprünglich zur Dürergasse.[1], [2]

Häuser der Gasse



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Quellen

  1. Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien. Bd. 1., Kremayr & Scheriau, Wien 1992, S. 544
  2. https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Joanelligasse