Die Legende zur Gründung des Klosters St. Jakob auf der Hülben

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Sagen und Legenden
Die Legende zur Gründung des Klosters St. Jakob auf der Hülben



Ahasver am Riesentor

St. Jakob auf der Hülben 1724.jpg

St. Jakob auf der Hülben, Ansicht 1724

An der Stelle, an der der Wienfluss eine Statue an Land geschwemmt hatte, ließ Herzog Leopold V. eine Kirche erbauen – St. Jakob auf der Hülben. 1256 wurde ein Augustinerinnen-Kloster daran angebaut.

Der Heilige Augustinus war drei kinderlosen Matronen in Kärnten im Traum erschienen, und hatte sie bewogen, ins Kloster einzutreten.

Über die wunderliche Jakobinerstatue gibt es einen Vers:

Pestilenz und Not ein Übel ist,
In der Jacobinerkirche fürwahr
Wo man geht im Closter dar
Da sieht man St. Jacobum schön
So hergerunnen auf der Wien."

Historischer Hintergrund

Heiligtum der Kirche war tatsächlich jene angeschwemmte Jakobinerstatue, sie galt als unzerstörbar – sie überlebte alle Brände und wurde nie von Fäulnis angegriffen. Die Kirche beherbergte außerdem eine Gnadenstatue von Maria, der man nachsagte, dass sie – im Gegensatz zum weinenden Pötscher-Bild – an jedem Frauentag lächle.


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