Jordangasse 7

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Grund-Information
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Jordangasse 7

Aliasadressen =Jordangasse 7
Ehem. Konskriptionsnummer vor 1862: 402 | vor 1821: 435 | vor 1795: 268
Baujahr 1836, Ausbau: 1841
Architekt unbekannt, Ausbau: Ferdinand Fellner


Das Haus "Zum kleinen Jordan" - Architektur und Geschichte

Das heutige Gebäude, das auch unter dem Namen "Zum schwarzen Stern" bekannt ist, wurde 1836 erbaut, 1841 durch den Architekten Ferdinand Fellner erworben und um zwei Stockwerke erhöht.

Vorgängerhäuser

In der Judenstadt war hier die „Cantorey“ und wurde, wie alle Gebäude hier, 1421 von Albrecht dem V. beschlagnahmt. Am 30.6.1433 wurde es an einen Wiener Bürger verkauft.

Besitzer Georg Jordan

Ab 1479 besaß das Haus der Goldschmied Georg Jordan. Jordan war Ratsherr und oberster Münzmeister der niederösterreichischen Lande. Ab 1479 besaß er in Wien mehrere Häuser, neben diesem auch das Haus „Zum großen Jordan“, Judenplatz 2.

1635 teile man das Haus, ein Teil wurde mit dem Haus Tuchlauben 17 verbaut, der andere kam 1775 in Besitz des Architekten Nikolaus Pacassi.

Wohnhaus bekannter Persönlichkeiten

Wohnhaus des Hofarchitekten Pacassi

Nikolaus Pacassi (eigentlich Niccolo, * 5.3.1716 Wiener Neustadt † 11.11.1790 Stadt 536, "Zum goldenen Fassel" Freisingergasse 4), war als Hofarchitekt der Nachfolger von Jean Nicolas Jadot de Ville-Issey.

Sein größtes Werk war der Ausbau des Schlosses Schönbrunn im Auftrag von Maria Theresia (Gestaltung der Schlosskapelle, der Großen Galerie, der Kaiser-Appartements und anderer Innenräume).[1]

Nach ihm ist die Pacassistraße im 13. Bezirk benannt.


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Quellen

  1. Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien in 6 Bänden, K&S/Orac, Wien, 2004, Bd. 4, S. 478