Kohlmarkt 7
- Bezirk
- 1., Innere Stadt
- Aliasadressen
- =Kohlmarkt 7
- Konskriptionsnummer Stadt
vor 1862: 1149,1150 | vor 1821: 1217, 1218 | vor 1795: 1179, 1180
- vor 1862: 1149, 1150
- vor 1847: 1149, 1150
- vor 1821: 1217, 1218
- vor 1795: 1179, 1180
- Baujahr
- 1840
- Architekten (Bau)
- k.A.
Das Haus - Architektur und Geschichte
1840 wurde dieses Haus errichtet.
Vorgängerhäuser
Anstelle des heutigen Gebäudes standen hier zwei kleinere, Stadt 1149 und Stadt 1150.
Das Haus "Zum Holzgewölb"
Haus Stadt 1150 war nach einem Weinkeller (Zum Hölgewölb) benannt, der sich hier befand. An dieser Stelle kann ab 1422 Baubestand nachgewiesen werden.
Haus "Zu den zwei steinernen Säulen", erste Wasserleitung
Haus Stadt 1149 ist bereits ab 1375 nachgewiesen, es gehörte damals Heinrich Sternseher, der Maler des Herzogs Leopold war. 1422 ging es in Besitz von Albrecht V. über, dann an den Kirchenmeister von St. Michael, Jörg Prunntaler.
Im 17. Jahrhundert war dieses Haus das erste, das mit einer privaten Wasserleitung ausgestattet war.
Um 1700 trug das Haus den Namen "Zu den zwei steinernen Säulen", um 1800 verkaufte der Kupferstecher Hieronymus Loeschenkohl hier Bilderbögen.
Wohnhaus bekannter Persönlichkeiten
Wohnhaus von Mozart
1783 lebte drei Monate lang Wolfgang Amadeus Mozart in einer Wohnung dieses Hauses. Die Miete bezahlte der wohlhabende Wiener Bankier und Kunstförderer Raymund Wetzlar von Plankenstern (1752–1810). Er war ein jüdischer Konvertit, dessen Familie aus dem Raum Wetzlar/Frankfurt stammte (sein Vater Karl Abraham Wetzlar war als "Millionenjude" bekannt), der Mozart förderte und ihm Konzerte und Wohnungen verschaffte.
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