Himmelpfortgasse 5

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Haus: Himmelpfortgasse 5 Grund-Informationen
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Aliasadressen =Himmelpfortgasse 5, =Rauhensteingasse 12
Ehem. Konskriptionsnummer vor 1862: 948 | vor 1821: 990 | vor 1795: 968
Baujahr Mitte des 16. Jahrhunderts
Architekt unbekannt


Das Haus - Architektur und Geschichte

Das Haus in seiner heutigen Gestalt dürfte zwischen 1566 und 1574 entstanden sein, als zwei kleinere Gebäude zu einem verbaut wurden. Ab 1683 gehörte es zum Himmelpfortkloster, und kam erst in Privatbesitz, als das Kloster 1783 aufgehoben wurde. Der kleine Hof wurde im Jahr 1700 mit Pawlatschen umsäumt.

Im Haus befand sich einst die bekannte "Seeligs Spezereihandlung", in der Beethoven öfter verkehrt haben soll. [1]

Vorgängerhaus

Bevor die Verbauung zu einem Haus stattfand, standen zwei kleinere Häuser hier. Das eine wurde urkundlich bereits 1346 erstmals erwähnt, 1453 ist ein Brand belegt. Die Brandstatt wurde an den Kaplan einer Messstiftung verkauft. Das zweite Haus wurde 1359 von seinem Besitzer ebenfalls gestiftet, nämlich unter der Auflage einer ewigen Messe, die am Katharinenaltar des Himmelpfortklosters abgehalten werden sollte. Die Stiftung blieb bis 1783 aufrecht.

Wohnhaus bekannter Persönlichkeiten

Wohn- und Sterbehaus des Schriftstellers Johann Baptist Ludwig von Barth-Barthenheim

Persönlichkeit Johann Baptist Ludwig von Barth-Barthenheim
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In dem Haus wohnte und starb der Hofrat und Schriftsteller Johann Baptist Ludwig Barth-Barthenheim (* 5. März 1784 Hagenau, Elsass, † 22. Juni 1846, ebenhier, begraben am St. Marxer Friedhof). Barth-Barthenheim verfasste staatswissenschaftliche Werke. [2]



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Quellen

  1. https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Rauhensteingasse_12
  2. Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien. Bd. 1., Kremayr & Scheriau, Wien 1992, S. 264