Grünanlage Albertplatz

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Grünanlage Albertplatz

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Bezirk 8., Josefstadt
Benennung -
Benannt nach -
Lage Albertplatz
Fläche in m² 845
Vorherige Bezeichnungen -
Besonderheiten Spielplatz, Trinkbrunnen, Isisbrunnen


Die Grünanlage - Namensgebung und Geschichte

Die Grünanlage am Albertplatz wird durch die Breitenfelder Gasse und die Albertgasse durchkreuzt. Die sich dadurch ergebenden Vietel sind mit einer Hundezone, einem Kleinkinder-Spielplatz mit Rutschen, Sandspielen, Schaukeln und Wippen und Sitzbereichen ausgestttet.Ein kleiner Bereich wird von Anrainern zum Anbau von Gemüse genutzt.

Kunst im öffentlichen Raum

Isisbrunnen

  • Künstler: Alois Hauser; Franz Veith
  • Datierung: 1833

Der gusseiserne Isisbrunnen wurde am 4.10.1833 enthüllt und am 22. März 1834 im Beisein von Franz I. durch den Abt geweiht. Der Biedermeierbrunnen war vom Grundrichter von Breitenfeld, Karl Georg Gaber, in Auftrag gegeben worden, weshalb der Brunnen auch als "Gaberbrunnen" bekannt ist. Einst stand der Brunnen genau in der Mitte des Platzes, er musste 1912 für eine neue Straßenbahnlinie an die nordöstliche Platzseite versetzt werden. Gespeist wurde er ursprünglich durch die Albertinischen Wasserleitung, erst als diese zu wenig Wasser lieferte, wurde er an die Kaiser Ferdinands-Wasserleitung angeschlossen.

Die Figur der ägyptischen Göttin Isis ist eine Kopie einer antiken Statue, die im Original im Kunsthistorischen Museum steht [2], sie wurde in der Salmschen Fabrik zu Blansko gegossen. Sie steht auf einem steinernen Sockel, das wasser enstpringt aus Löwenköpfen in ein achteckiges Brunnenbecken, das üppig mit Rosettendekor verziert ist.

Inschrift am Sockel rechts

Inschrift am Sockel rechts: "VIRIBUS UNITIS, FACILI CONSENSU ANIMORUM FONS, MUNUS NOBIS, LIMPIDUS EFFODIZUR:: CLARA STAT EFFIGIES SIGNUMQUE INSIGNIS AMORIS, NATORUM ET NATIS, PIGNUS AMORIS ERIT."

„Mit vereinten Kräften und durch willige Übereinstimmung der Gemüter wurde uns zur Gabe dieser klare Quell (=Brunnen) erschlossen (=errichtet). Er steht als leuchtendes Bild und Zeichen hervorragender Liebe und wird noch unseren Enkeln ein Pfand der Liebe sein.“ [3]

Inschrift am Sockel links

Inschrift am Sockel links: "FRANCISCO I. AUSTR. IMP. CAES. AUUG. SIGISMONDO SCOT. ABB. CAR. GABER HUI SUBURB. PRAEFECT. FONS HIC APERTUS EST IV. NON. OCT."

„Unter der Regierung des Kaisers Franz I. von Österreich, unter Sigismund, dem Schottenabte (und) unter Karl Gaber, dem Gemeindevorsteher dieser Vorstadt, wurde dieser Quell (=Brunnen) eröffnet am 4. Oktober 1833“[4]



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Quellen

  1. Sperlings Postkartenverlag (M. M. S.) (Hersteller), 8., Albertplatz - mit Schule - Blick in die Albertgasse, Ansichtskarte, nach 1904, Wien Museum Inv.-Nr. 58891/871, CC0 (https://sammlung.wienmuseum.at/objekt/117957/)
  2. https://www.khm.at/objektdb/detail/50667/
  3. https://de.wikipedia.org/wiki/Isisbrunnen
  4. https://de.wikipedia.org/wiki/Isisbrunnen