Dom- und Diözesanmuseum der Erzdiözese Wien

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Innere Stadt • Wien
Dommuseum
Das Dom Museum Wien, eigentlich "Dom- und Diözesanmuseum der Erzdiözese Wien" verbindet die historischen Schätze des Stephansdoms und der Erzdiözese Wien mit klassischer Moderne und Gegenwartskunst aus der Sammlung Otto Mauer. Ein zentraler Höhepunkt der Dauerausstellung ist das weltberühmte Porträt Herzog Rudolfs IV. (um 1360), das als eines der ältesten realistischen Herrscherporträts des Westens gilt.

Das Dom Museum

Steckbrief: Dom Museum Wien

Dom Museum Wien, Stephansplatz
Ort, Zugang
Stephansplatz 6, 1010 Wien (1., Innere Stadt)
Rundgang
Dauerausstellung (Domschatz, Diözesansammlung, Otto Mauer) sowie Sonderausstellungen; Inszenierung als Gegenüberstellung von Alt und Neu ; Thema
Sakrale Kunst und Kulturgeschichte (Mittelalter bis Neuzeit) plus klassische Moderne und zeitgenössische Kunst :contentReference[oaicite:3]{index=3}
Empfohlene Zeit
ca. 60–120 Minuten (je nach Sonderausstellung)
Öffnungszeiten
täglich 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr; an gesetzlichen Feiertagen geschlossen
Hinweise
Mediaguide/App und Café im Haus; Details nach Programm
Website
https://dommuseum.at/

Rundgang

Der Besuch funktioniert besonders gut, wenn man zuerst die historischen Kernobjekte als „Zeitachse“ setzt und danach die modernen Positionen als Kommentar dazu liest. EMpfohlen wird der Start mit Domschatz und Diözesansammlung, wo Material, Ritual und Auftraggeber sichtbar werden. Danach lohnt sich der Wechsel zur Sammlung Otto Mauer, weil sich dort die Sprache der Moderne deutlich von der sakralen Objektwelt absetzt. Zum Schluss bietet sich ein zweiter Blick auf einzelne Schlüsselstücke an, weil die Gegenüberstellung von Alt und Neu meist erst beim Wiedersehen ihre Wirkung entfaltet.

Highlights (Auswahl)

  • Das Porträt Herzog Rudolfs IV. (um 1360) als ikonisches Objekt der Dauerausstellung.
  • Domschatz und Diözesansammlung als konzentrierter Überblick sakraler Kunst- und Kulturgeschichte
  • Sammlung Otto Mauer mit Klassikern der Avantgarde und Gegenwartskunst als bewusstes „Dialogformat“ im Museum

Kontext in der Inneren Stadt

Das Dom Museum Wien liegt unmittelbar am Stephansdom und eignet sich als kulturhistorischer Fixpunkt im Domumfeld. Als Ergänzung bieten sich mittelalterliche Stadt- und Bildwelten in der Nähe an, etwa die Virgilkapelle (unter dem Stephansplatz) und die Neidhart-Fresken (Tuchlauben), weil sich so eine kompakte Route von sakralen Räumen zu profaner Erzählkunst ergibt.

Besuchsorientierung

Adresse
Stephansplatz 6, 1010 Wien
Öffnungszeiten
täglich 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr; an gesetzlichen Feiertagen geschlossen
Tickets
Ticketinfos und ggf. Kombitickets über https://dommuseum.at/tickets
Barrierefreiheit
Hinweise und Zugangsinformationen über die Museumsseite (Bereich Barrierefrei)
Tipp
Wenn man die Gegenüberstellung „Alt und Neu“ bewusst nutzen will, wählt man zwei Objekte aus dem Domschatz und zwei moderne Arbeiten aus der Otto-Mauer-Sammlung und liest sie als Paarung.

Quellen