Abelegasse
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Namensgebung und Geschichte
Die Abelegasse ist eine kurze Wohnstraße im 16. Bezirk (Ottakring). Sie verbindet den Johann-Nepomuk-Berger-Platz mit der Haberlgasse und liegt im Umfeld der Thaliastraße.
Namensgeber der Gasse ist der Gastwirt Thomas Abele (* 17. Dezember 1798, † 11. August 1869), der auch als Gemeinderatsauschuss-Mitglied des 16. Bezirks tätig war. [1]
1783 scheint erstmals ein Name für die Straße auf, sie wird als "Feldweg" bezeichnet. 1835 findet sich der Name "Untere Hauptstraße", erst am 1.4.1856 wurde der heutige Name festgelegt. [2]
Ein lokales Detail ist das 1931 geführte Schulkino an der Hausnummer 29; an derselben Adresse befindet sich heute eine Wohnhausanlage mit großformatigen Mosaiken von Carolus Lehner. [3][4][5][6][7]
- Abelegasse
Häuser der Gasse
- Leon-Askin-Park
- Abelegasse 2
- Abelegasse 3
- Abelegasse 4-6
- Abelegasse 5
- Abelegasse 7
- Abelegasse 8
- Abelegasse 9
- Abelegasse 10
- Abelegasse 11
- Abelegasse 12
- Abelegasse 13-15
- Abelegasse 16
- Abelegasse 17
- Abelegasse 18
- Abelegasse 19
- Abelegasse 20
- Abelegasse 21
- Abelegasse 22
- Abelegasse 23
- Abelegasse 24
- Abelegasse 25
- Abelegasse 26
- Abelegasse 27
- Abelegasse 28
- Abelegasse 29
- Abelegasse 30
- Abelegasse 32
- Abelegasse 34
Praktische Hinweise
- Erreichbarkeit
- Die Abelegasse liegt wenige Schritte westlich des Johann-Nepomuk-Berger-Platzes im 16. Bezirk. Über den Platz ist sie sehr gut mit den Straßenbahnlinien 2, 9 und 44 angebunden; die Haltestellen liegen praktisch am unteren Gassenende. In kurzem Fußweg erreicht man außerdem Buslinien (10A, 48A) rund um den Platz sowie die U3- und S45-Station Ottakring über die Ottakringer Straße. In der Abelegasse selbst verkehren keine öffentlichen Linien; der Durchzugsverkehr ist relativ gering, die Gasse wird vorrangig als Wohnstraße genutzt.
- Besichtigungstipps
- Ein kurzer Rundgang bietet sich in Verbindung mit dem Johann-Nepomuk-Berger-Platz (neugestalteter Platz mit Grünflächen und Straßenbahnknoten) und der nahen Ottakringer Brauerei an. Entlang der Gasse selbst zeigen verschiedene Wohnhausanlagen die Entwicklung Ottakrings vom Vorstadtgründerzeitviertel zum Gemeindebau- und Neubaugebiet (unter anderem die Wohnhausanlagen Abelegasse 12 und 29 sowie neuere Projekte wie Abelegasse 20). Kleine Grünräume wie der Leon-Askin-Park und einzelne Kleindenkmäler/Kapellen im Umfeld lassen sich gut in einen Spaziergang durch das Grätzl zwischen Ottakringer Straße und Thaliastraße einbauen.
| Abelegasse – Überblick |
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Quellen
- ↑ Friedrich Umlauft: Namenbuch der Stadt Wien, A. Hartleben Verlag, Wien 1905, S. S1
- ↑ Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien. Bd. 1. Kremayr & Scheriau, Wien 1992, S. 3
- ↑ Wien Geschichte Wiki: Abelegasse.
- ↑ Wikipedia: Liste der Straßennamen von Wien/Ottakring, Eintrag Abelegasse.
- ↑ Wien Geschichte Wiki: Schulkino Abelegasse 29.
- ↑ Wiener Wohnen: Abelegasse 29 – Wohnhausanlage, Kunst am Bau (Carolus Lehner).
- ↑ FORMDEPOT (Abelegasse 10): Unternehmensseite.

