Salztorbrücke

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Salztorbrücke

GuentherZ 2006-12-09 2616 Wien Salztorbruecke.jpg

Benennung 1961
Benannt nach Salztor, Teil der Stadtbefestigung
Straßenlänge 39,49 Meter [1]
Gehzeit 0,48 Minuten
Vorherige Bezeichnungen Karlskettensteg, Stephaniebrücke


Namensgebung und Geschichte

Die Salztorbrücke verläuft über den Donaukanal und verbindet den 1. (Salztorgasse) mit dem 2. Bezirk (Hollandstraße). Sie wurde 1960 erbaut und am 26.11.1961 eröffnet. Die Betonbrücke ist 18 Meter breit und fällt in der Nacht mit grüner Effektbeleuchtung auf. Ihren Namen erhielt die Brücke nach dem 1759 demolierten Stadttor, bei dem Handel mit Salz betrieben wurde.

Hier war jahrelang die Anlagestelle der DDSG (Donau-Dampfschifffahrts-Gesellschaft) zu finden, die für den Personenverkehr von und nach Linz sorgte. Anfang des 20. Jahrhunderts fand an der Brücke, am rechten Donaukanalufer, der Zentralfischmarkt statt.

Vorgängerbrücken

Karlskettensteg

Der Kerlskettensteg

1827 wurde ein Fußgänger-Steg errichtet, der mautpflichtig war. Es handelte sich dabei um den "Karlskettensteg". Den Entwurf für den Steg hatte Ignaz Ritter von Mitis gemacht, die Benennung erfolgte zu Ehren des Siegers der Schlacht von Aspern, Erzherzog Carl. An den Enden der Brücke waren kleine Türmchen installiert, in denen Mautner saßen, die von jedem Passanten einen Kreuzer einhoben.

1870 musste der Steg wegen Baufälligkeit gesperrt werden, man entschied sich für den Neubau einer Brücke und errichtete bis zu deren Eröffnung eine Notbrücke.

Stephaniebrücke

Stephaniebrücke

1884 riss man diesen Steg ab und erbaute stattdessen die "Stephaniebrücke", die 1919 in Salztorbrücke umbenannt wurde. Sie wurde nach Plänen von Ingeneur Oswald Liß und Architekten Otto Hieser errichtet, eröffnet wurde sie am 15. Mai 1886. Den Namen erhielt sie nach Erzherzogin Stephanie, der Ehefrau von Kronprinz Rudolf.

Die Überführung wurde im April 1945 als letzte Donaukanalbrücke durch die abziehenden deutschen Truppen zerstört.



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Quellen

  1. Datenquelle: Stadt Wien - data.wien.gv.at