Untere Viaduktgasse 13: Unterschied zwischen den Versionen

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Untere Viaduktgasse 13 2008 ehem. Synagoge Beth Hachneseth
 
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== Das Haus - Architektur und Geschichte ==
 
Das große Haus wurde in der Gründerzeit errichtet.
 
== Jüdische Synagoge und Stein des Gedenkens ==
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Seit 2008 erinnert ein Gedenkstein an die ehemalige Synagoge Beth Hachneseth
 
Die Synagoge (Tempelverein Landstraße "Beth Hachneseth Wien" wurde 1881 mit 120 Sitzplätzen gegründet und diente der "Errichtung und würdigen Erhaltung eines israelitischen Bethauses im 3. Bezirke Landstraße in Wien sowie für der ordnungsgemäßen Abhaltung des jüdischen Gottesdienstes nach altem Ritus".
 
1938 wurde der Tempelverein aufgelöst, die Synagoge wurde im Novemberpogrom am 10. November 1938 zerstört. Das NS-Regime nutzte es ab 1939 als Magazin der Persilwerke. Das Haus, das der israelitischen Kulturgemeinde gehörte, wurde durch Glück nicht arisiert, und 1972 an die Fa. Wiesenthal & Co. verkauft. In den Räumen befindet heute sich das Atelier des Malers [[Christian Ludwig Attersee]].
 
== Weitere Ansichten ==
 
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[[Kategorie:Gebäude]]
[[Kategorie:Architekten:unbekannt]]
[[Kategorie:3. Bezirk - Häuser]]
 
== Quellen ==

Version vom 26. Dezember 2017, 19:17 Uhr

Haus: Untere Viaduktgasse 13 Grund-Informationen
Aliasadressen =Untere Viaduktgasse 13
Ehem. Konskriptionsnummer Vorstadt Weißgärber, 1770: - | 1795: - | 1820: - | 1847: -, Grünfläche
Baujahr 1887
Architekt k.A.


Das Haus - Architektur und Geschichte

Das große Haus wurde in der Gründerzeit errichtet.

Jüdische Synagoge und Stein des Gedenkens

Synagoge im Hinterhof des Hauses

Seit 2008 erinnert ein Gedenkstein an die ehemalige Synagoge Beth Hachneseth

Die Synagoge (Tempelverein Landstraße "Beth Hachneseth Wien" wurde 1881 mit 120 Sitzplätzen gegründet und diente der "Errichtung und würdigen Erhaltung eines israelitischen Bethauses im 3. Bezirke Landstraße in Wien sowie für der ordnungsgemäßen Abhaltung des jüdischen Gottesdienstes nach altem Ritus".

1938 wurde der Tempelverein aufgelöst, die Synagoge wurde im Novemberpogrom am 10. November 1938 zerstört. Das NS-Regime nutzte es ab 1939 als Magazin der Persilwerke. Das Haus, das der israelitischen Kulturgemeinde gehörte, wurde durch Glück nicht arisiert, und 1972 an die Fa. Wiesenthal & Co. verkauft. In den Räumen befindet heute sich das Atelier des Malers Christian Ludwig Attersee.

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Quellen