Mozarthaus

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Mozarthaus Vienna (Domgasse 5)

Im Haus Domgasse 5, wenige Schritte vom Stephansdom entfernt, liegt die einzige erhaltene Wiener Wohnung Wolfgang Amadé Mozarts. Das Museum setzt einen Schwerpunkt auf die Wiener Jahre 1781–1791 und führt in der historischen Wohnung durch jene Zeit, in der Mozart hier von 1784 bis 1787 lebte und arbeitete.[1][2]
Steckbrief
Ort / Zugang Domgasse 5, 1010 Wien (1., Innere Stadt). U1/U3 oder 1A/2A/3A bis Stephansplatz, dann zu Fuß. Barrierefrei.[3]
Öffnungszeiten täglich 10–19 Uhr, letzter Einlass 18.30 Uhr.[4]
Eintritt regulär 16 €, ermäßigt 12 €, Kinder und Jugendliche unter 19 Jahre 4,50 €, Familienticket 35 €.[5]
Rundgang Der Besuch verbindet die historische Wohnung mit Ausstellungsbereichen zur Person, zum Werk und zur Zeit Mozarts; je nach Programm ergänzen Shop und Konzert-/Veranstaltungsbereich das Haus.[6]
Thema Mozarts Wien, mit Fokus auf Domgasse 5 als erhaltenem Wohnort (1784–1787).[7]
Zeit 60–90 Minuten (je nach Tempo und Interesse).
Hinweise Audioguide für Erwachsene und Kinder in mehreren Sprachen ist im Eintritt inkludiert. Für Gruppen ab 10 Personen sind Reservierungen vorgesehen.[8]
Website https://www.mozarthausvienna.at/

Rundgang (Vorschlag)

Am besten beginnt man mit dem Überblick zu Mozart in Wien und ordnet die Domgasse rasch geografisch ein: Das Haus liegt in unmittelbarer Nähe des Stephansdoms und damit mitten in jenem Stadtraum, in dem Mozart sein Wiener Netzwerk aus Auftraggebern, Veranstaltern und Freundeskreisen pflegte.[9]

Im Zentrum steht anschließend die historische Wohnung. Hier lohnt es sich, den Audioguide konsequent als „Raumkommentar“ zu nutzen, weil er den Alltag, die Wohnkultur und die produktive Phase 1784–1787 mit konkreten Details an den Räumen festmacht.[10][11]

Zum Abschluss führt der Rundgang idealerweise durch die Ausstellungsebenen, die Mozarts Werk und sein Umfeld in den Wiener Jahren breiter fassen. Wer den Besuch zeitlich bündelt, plant zuletzt noch einen kurzen Blick in den Shop oder verbindet das Mozarthaus mit einem Spaziergang rund um Stephansplatz und Domgasse als „Stadtbühne“ der Epoche.[12]

Highlights (Auswahl)

Die historische Wohnung ist das Schlüsselstück des Hauses, weil sie als einzig erhaltene Wiener Mozart-Wohnung eine seltene räumliche Nähe zur Biografie herstellt. Gerade diese konkrete Verortung macht den Besuch auch dann stark, wenn man Mozart bereits gut kennt: Man liest die Stadt plötzlich über ein Haus und seine Räume.[13][14]

Die Ausstellung zur Wiener Zeit erweitert den Blick über die Wohnung hinaus und verknüpft Werk, Zeitgeschichte und die sozialen Milieus, in denen Mozart sich bewegte. Dadurch wird aus dem „Ort“ ein Museum, das nicht nur erinnert, sondern musikalische Produktion als Teil städtischer Kultur sichtbar macht.[15]

Wenn ein Konzert- oder Veranstaltungsformat ins Programm fällt, lohnt sich der Abgleich mit dem Terminkalender des Hauses, weil der Besuch dann nicht nur informativ, sondern auch performativ wird und die Mozart-Rezeption als Gegenwartserlebnis erfahrbar bleibt.[16]

Kontext

Mozart wohnte in Wien an mehreren Adressen, doch Domgasse 5 ist als einzige Wohnung erhalten. Das macht den Ort zu einem zentralen Ankerpunkt für jeden Rundgang, der „Mozart in Wien“ nicht nur als Biografie, sondern als Stadtgeschichte erzählen will.[17]

Besuchsorientierung

Für einen kompakten Besuch eignet sich das Zeitfenster am Vormittag oder am späteren Nachmittag, weil man die Wohnung dann meist in ruhigerem Tempo wahrnimmt. Wer die Nähe zum Stephansdom als Vorteil nutzen will, kombiniert den Museumsbesuch mit einem kurzen Rundgang durch die umliegenden Gassen, um die räumliche Dichte der Innenstadt als historischen Hintergrund mitzulesen.

Für Familien ist der Audioguide praktisch, weil er explizit auch für Kinder vorgesehen ist und damit einen gemeinsamen Besuch erleichtert, ohne dass man den Rundgang in zwei völlig unterschiedliche Tempi splitten muss.[18]

Navigation

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Quellen