Kategorie:Sagenthema – Marienverehrung
Sagenthema Marienverehrung
Marienverehrung in Wiener Sagen
Die Verehrung der Jungfrau Maria spielte in der religiösen Tradition Wiens über viele Jahrhunderte eine bedeutende Rolle. Zahlreiche Kirchen, Kapellen, Altäre und Gnadenbilder waren der Gottesmutter geweiht und wurden von den Gläubigen als besondere Orte des Trostes und der Fürsprache angesehen.
Um viele dieser Marienbilder und Heiligtümer entstanden im Laufe der Zeit eigene Legenden. Sie berichten von wundersamen Erscheinungen, von Hilfe in Zeiten der Not oder von besonderen Zeichen, die man als Ausdruck der Nähe der Gottesmutter verstand. Häufig erzählen diese Sagen auch von Gelübden, von wundertätigen Bildern oder von Orten, an denen Maria den Menschen Schutz und Beistand gewährt haben soll.
Solche Überlieferungen verbinden religiöse Verehrung mit lokaler Erinnerung und geben Einblick in die Frömmigkeit vergangener Zeiten. Sie zeigen zugleich, welche Bedeutung Marienbilder und Wallfahrtsorte für das religiöse Leben der Stadt hatten.
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