Kölblgasse 8-10

Aus City ABC

Haus: Kölblgasse 8-10 Grund-Informationen
Xxx.jpg
Aliasadressen =Kölblgasse 8-10
Ehem. Konskriptionsnummer Vorstadt Landstraße, 1770: - | 1795: - | 1820: - | 1847: -, Grünfläche
Baujahr k.A. (nach 1945)
Architekt k.A.


Das Haus - Architektur und Geschichte

Im Neubau ist der Sitz des Medikamentenforschungsinstituts Lilly untergebracht. [1]

Icon Wohnhaus Person.png

In den 1920er-Jahren wohnte im Haus der einflussreiche österreichisch-amerikanische Kunsthistoriker, Kunsthändler und Verleger Otto Kallir (geboren am 1. April 1894 in Wien als Otto Nirenstein; gestorben am 30. November 1978 in New York). Er gilt als eine der zentralen Figuren für die internationale Bekanntheit der Wiener Moderne. Kallir studierte Ingenieurwesen und später Kunstgeschichte in Wien, wo er 1931 promovierte. Er gründete 1919 den Verlag „Neue Graphik“, der ebenfalls hier im Haus zu finden war, und 1923 die legendäre "Neue Galerie" in der Grünangergasse im 1. Bezirk. Er war der Erste, der Werkschauen von damals teils verkannten Künstlern wie Egon Schiele, Gustav Klimt, Richard Gerstl und Oskar Kokoschka organisierte. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft musste er 1938 nach dem „Anschluss“ Österreichs fliehen. Er emigrierte über Frankreich in die USA.

Die Adresse Kölblgasse 8-10 war ursprünglich der Firmensitz der elterlichen Eisenhandelsfirma "Nirenstein & Co". Otto Nirenstein nutzte diese Räumlichkeiten für seinen Verlag, um dort seine berühmten Mappenwerke (u.a. von Egon Schiele) herauszugeben, bevor er 1923 mit der "Neuen Galerie" in die Wiener Innenstadt zog.



Gehe weiter zu Kölblgasse 9

Gehe zurück zu Kölblgasse

Quellen