Birstinger, Leopold
Vorkommen in CityABC
- Wolkersbergenstraße 1 - Sterbehaus (13. Bezirk, Klinik Hietzing)
- Maurer Lange Gasse 129 - Wohnhaus (23. Bezirk)
Lebenslauf
Leopold Birstinger (* 30. Oktober 1903 in Wien; † 15. August 1983 ebenda) war ein österreichischer Maler und Grafiker. Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf; nach dem Tod des Vaters (1917) arbeitete er zunächst in verschiedenen Berufen und besuchte parallel Zeichenkurse, ab 1924 auch die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien.
Von 1926 bis 1933 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien, zuerst bei Karl Sterrer und anschließend in der Meisterklasse Rudolf Bachers. 1934 erhielt er den österreichischen Rompreis; im selben Jahr heiratete er Annemarie Flora Brendlin. In den folgenden Jahren entstanden unter anderem Wandbilder (Bad Fischau), daneben sind Reisen und künstlerische Kontakte dokumentiert.
Während des Zweiten Weltkriegs war Birstinger von 1941 bis 1945 Angehöriger der Deutschen Wasserschutzpolizei; 1942 fiel sein Bruder an der Front, 1943 starb seine Ehefrau. Nach 1945 suchte er Anschluss an Künstlervereinigungen und stellte aus; ab den 1950er-Jahren führte er zahlreiche Aufträge für Mosaiken an Wiener Gemeindebauten aus und entwarf Glasfenster für Kirchen in der Steiermark und in Wien.
1979 erhielt er die silberne Ehrenmedaille der Stadt Wien, 1982 wurde ihm der Professorentitel verliehen; er starb 1983 im Lainzer Krankenhaus in Wien.[1]
Ausführlicher Lebenslauf externe Quellen
- Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien. Bd. 1. Kremayr & Scheriau, Wien 1992, S. 389
- https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Leopold_Birstinger
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