Wipplingerstraße 15

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Grund-Information
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Wipplingerstraße 15

Aliasadressen =Wipplingerstraße 15
Ehem. Konskriptionsnummer vor 1862: 349, 350 | vor 1821: 379, 380 | vor 1795: 293, 294
Baujahr 1887
Architekt Carl Schlimp


Das Haus - Architektur und Geschichte

1887 wurde anstelle von zwei alten Häusern dieser Neubau durch Carl Schlimp errichtet. 1903 wurde es vom Schottenstift gekauft.

Vorgängerhäuser

Ehemals standen hier zwei Häuser. Das eine (Stadt 349) dürfte das älteste Haus der Judenstadt gewesen sein. 1294 wurde es von Stadtrichter Pilgrim dem Kloster Heiligenkreuz geschenkt, 1379 gehörte es "Rotlein dem Juden". Als die Juden 1421 vertrieben wurden, übernahm es die Stadt und verkaufte es an einen Privatbesitzer. 1485 war Bürgermeister Stefan Een Besitzer des Hauses.

Haus Stadt 250 war als "Altes Futter-Amt" bekannt, den Namen dürfte es bereits im 16. Jahrhundert erhalten haben. Eventuell begründet sich auf dieses Amt auch die Bezeichnung der Straße "Fütterergasse".

Wohnhaus bekannter Persönlichkeiten

Geburtshaus des Malers Joseph Martin Höger

In dem Haus wurde der Maler Joseph Martin Höger (* 3. November 1801, ebenhier, † 13. März 1877, Walfischplatz 1) geboren. Höger studierte ab 1818 an der Akademie für bildenden Künste, wo er später auch unterrichtete. Höger war mit Elisabeth Gauermann, der Tochter des Jakob Gauermann verheiratet, und malte wie sein Schwiegervater Waldlandschaften und Städtebilder. Auch für seine Baumstudien war er bekannt, was ihm den Spitznamen "Maler der Bäume" einbrachte.



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Quellen