Spiegelgasse 7

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Grund-Information
Spiegelgasse 7.jpg

Allandsches Stiftungshaus

Aliasadressen =Spiegelgasse 7, =Seilergasse 8
Ehem. Konskriptionsnummer vor 1862: 1090 | vor 1821: 1156 | vor 1795: 1117
Baujahr 1822
Architekt Josef Klee


Allandsches Stiftungshaus - Architektur und Geschichte

Erbaut wurde dieses Gebäude 1822. 1899 stifteten Josef und Johanna Holly das Haus zu Gunsten der Heilanstalt Alland, diese Heilanstalt wurde 1941 zum "Verein für Kindererholungskuren in Niederdonau". 1954 gelangte das Gebäude in Besitz der Niederösterreichischen Landwirtschafts-Genossenschafts-Zentralkasse.

Vorgängerhaus, Althansches Haus

Zwischen 1499 und 1555 war das Haus im Besitz der Herren von Pottenbrunn, von 1555 bis 1804 besaß es die Familie Althan ("Des Herrn Althann Freyhaus"). Gundacker Graf Althan stiftete es schließlich 1731 der von Peter Strudel gegründeten Malerakademie, heute Akademie der bildenden Künste, Graf Althan war in dieser Zeit als Oberleiter der Akademie bestellt.[1]

Wohnhaus bekannter Persönlichkeiten

Sterbehaus von Gundacker Althan

Gundacker Ludwig Joseph Graf Althan (* 15. August 1665 Wien, † 28. Dezember 1747, ebenhier) war kaiserlicher Hofkriegsrat und General der Kavallerie. Besonders verdient machte er sich um der "Althan-Vorstadt" im 9. Bezirk, dort erbaute er zwischen 1700 und 1702 sein Palais, das er jedoch wegen der Überschwemmungsgefahr bald an die Stadt Wien verkaufte. 1727 wurde er zum Leiter der Wiener Kunstakademie ernannt, die Verbundenheit zu dieser Institution veranlasste ihn schließlich dazu, sein Innenstadtdomizil der Akademie zu vermachen.

Nach ihm ist die Althanstraße im 9. Bezirk benannt.



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Quellen

  1. Eugen Meßner, Die Innere Stadt Wien, Ein Beitrag zur Heimatkunde, ÖBV, 1928, S. 20