Bräunerstraße 4-6

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Grund-Information
Bräunerstraße 08.JPG

Steigersches Stiftungshaus

Aliasadressen =Bräunerstraße 4-6
Ehem. Konskriptionsnummer vor 1862: 1130, 1131, 1132 | vor 1821: 1197, 1198, 1199 | vor 1795: 1159, 1160, 1161
Baujahr 1845
Architekt Josef Kastan


Steigersches Stiftungshaus - Architektur und Geschichte

Der erste Teil des Hauses, die ehemalige Nummer 6, wurde 1845 von Josef Kastan erbaut, die Erweiterung um Nummer 4 fand erst 1876 statt.

Im Inneren des Hauses ist eine Gipsskulptur eines Knaben, der ein Mädchen trägt zu sehen, die Statue hatte als Leuchterträger gedient.

Das Areal heißt Steigerisch-technische Stiftung, weil es Johann Georg Steiger zu einem Stiftshaus (zu technischen Zwecken) erhoben hat.

Unternehmen im Haus

Der Schuhmacher Scheer

Schuhmachergeschäft Rudolf Scheer

Hier befindet sich seit 1816 das Atelier von Rudolf Scheer & Söhne, einem der renommiertesten Schuhmacher von Österreich. Nach zahlreichen Verdienstmedaillen wurde er K.u.k.Hof-Lieferant. Noch heute gehören die hier angefertigten Werke zum höchstpreisigstem, was man am Schuhmarkt erwerben kann. Jeder Kunde hat im Geschäft seinen eignen handgefertigten Holzleisten, auf die Fertigstellung eines Paares muss man bis zu einem halben Jahr warten, das dann mehrere 1000 Euro kostet.

Das Geschäft hat noch die originale Einrichtung aus dem Jahr 1876 und ist heute in Hand der 7. Generation.

Wohnhaus bekannter Persönlichkeiten

Friedrich Hebbel - Gedenktafel

In Höhe des ersten Stocks ist eine Gedenktafel für Friedrich Hebbel angebracht - der Dichter hatte hier zwischen 1855 und 1862 gewohnt.

Bild Anlass/Persönlichkeit Text der Tafel
Bräunerstraße 11.JPG Hebbel, Friedrich In diesem Hause schuf Friedrich Hebbel

seine Dichtungen:
Agnes Bernauer,
Gyges und sein Ring,
Mutter und Kind,
Die Nibelungen
Die Gemeinde Wien zur Jahrhundertfeier
des Geburtstags im Jahre 1913.


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