Bräunerstraße

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Bräunerstraße

Wien 01 Bräunerstraße a.jpg

Benennung 1862 (Erstnennung: 1299)
Benannt nach Verballhornung der eigentlichen Bezeichnungen
Straßenlänge 276,40 Meter[1]
Gehzeit 3,33 Minuten
Vorherige Bezeichnungen Ratstraße, Brigidenstraße, Breidenstrazze, Große Rosengasse, Breittenstraße, Preitenstraße, Breunerstraße


Namensgebung und Geschichte

Im Mittelalter war die Gasse die Begrenzung zwischen zwei Feldern, südlich vom Graben gelegen. Anfang des 13. Jahrhunderts wurde im Zuge der ersten Stadterweiterung daraus ein Teil der Stadt, damals noch als Radstraße (1299). Der Name entstand wohl durch die älteste bekannte "Österreichische Kanzlei", die Ende des 14. Jahrhunderts in das Palais Palffy übersiedelte. [2]

Ursprünglich (im 14. Jahrhundert) hieß die Gasse Brigidenstraße (1398), vermutlich nach der in der Babenbergerzeit hier stehenden Kapelle der Heiligen Brigitta (sancta Brigida). Durch Verballhornung wurde daraus Breidenstraße, 1547 findet sich auch Große Rosengasse. [3]

1642 liest man in den Stadtplänen der Name Breittenstraße, 1664 Preitenstraße und schließlich 1701 Breunerstraße. Die heutige Schreibweise wurde 1862 festgelegt - allerdings gab es da noch eine Untere Bräunerstraße (heute Bräunerstraße, zwischendurch auch Rad- oder Ratstraße) und die Obere Bräunerstraße (heute Habsburgergasse).

Zwischen der heutigen Stallburg und dem Königinkloster fand sich nur ein schmaler Durchgang, der erst nach Abriss des Klosters im Jahr 1783 verbreitert wurde.

Häuser der Straße

Bräunerstraße 01.JPG



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Quellen

  1. Datenquelle: Stadt Wien - data.wien.gv.at
  2. Richard Groner: Wien wie es war, vollst. neu bearb. von Felix Czeike, Verlag Molden, Wien-München, 1965, 6. Auflage, S. 461
  3. J.E. Schlager: Wiener-Skizzen aus dem Mittelalter, Neue Folge, Zweiter Band, 1842. S. 343