Beethovenplatz

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Beethovenplatz

Wien 01 Beethovenplatz a.jpg

Benennung 1880
Benannt nach Ludwig van Beethoven, Komponist
Straßenlänge 252,88 Meter (Umrundung) [1]
Gehzeit 3,05 Minuten
Vorherige Bezeichnungen keine, Glacis, Vorstadt vor dem Stubentor


Namensgebung und Geschichte

Blick auf das Akademische Gymnasium, Karlskirche und den unregulierten Wienfluss, Bermann (1880)

Der Platz wurde erst durch Abriss des Glacis (ein freizuhaltendes Schussfeld), das ab dem 16. Jahrhundert hier bestand, geschaffen, im Mittelalter war hier sogar noch die Vorstadt vor dem Stubentor. Nach Ludwig van Beethoven wurde der Platz erst 1880 genannt (Erstnennung bei Lehmann), im gleichen Jahr wurde das Denkmal enthüllt, das sich im Park befindet.

Am 30.6.1899 wurde die Station der „Unteren Wientallinie“ (der Stadtbahn) eröffnet, die heute eine Station der U4 ist. Bis 1899 dauerte auch die hier gelegene Einwölbung des Wienflusses, der ursprünglich eine Seite des Platzes begrenzte. Am Rand des Mittelteils der Straße auf der Seite zum Konzerthaus verkehrten bis 1980 drei Straßenbahnlinien.

Das alte Bild (Aufnahme von 1875) zeigt das Akademische Gymnasium mit dem unregulierten Wienfluss, im Hintergrund ist die Karlskirche zu sehen, die gerade renoviert wird.

Beethoven-Park

Der Beethoven-Park

Der Beethoven-Park ist nahezu 4.000 Quadratkilometer groß, in seiner Mitte steht das Beethovendenkmal. Unter dem Park (ursprünglich gestaltet von Lothar Abel, leider so nicht mehr erhalten) wurde in den 1970er Jahren eine Parkgarage (die Beethoven-Garage) eröffnet, im Zuge des Baus mussten zahlreiche alte Bäume gefällt werden. In der Garage befindet sich auch eine E-Tankstelle.

Der Park ist praktisch der "Vorgarten" des Akademischen Gymnasiums.

Beethoven-Denkmal

Beethoven-Denkmal

Caspar von Zumbusch gestaltete das Denkmal, das 1880 enthüllt wurde. Gestiftet wurde es bereits 1879 von der Gesellschaft für Musikfreunde zu Beethovens 100. Geburtstag.

Durch die Umhüllung des Wienflusses wurde das Denkmal um 180 Grad gedreht, damit Beethovens Blick in die neu entstandene Lothringerstraße gehen konnte. Beim Bau der Tiefgarage Ende der 60er Jahre musste das Denkmal kurz übersiedelt werden, es stand vorübergehend im Stadtpark. 1971 wurde die Hinterwand des Denkmals neu verkleidet.

Der Steinsockel des Denkmals aus schwedischem Granit ist von Eduard Hauser, die Bronzefigur stellt den sitzenden Beethoven dar, der von einem gefesselten Prometheus, in dessen Fleisch ein Adler wühlt, und der Victoria mit Siegeskranz, sowie neun Putten umgeben ist. Die Putten stellen die 9 Symphonien Beethovens dar.

Das Originalmodell zur Statue steht heute im Foyer des Konzerthauses.

Die Häuser des Platzes



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Quellen

  • Datenquelle: Stadt Wien - data.wien.gv.at