Aspernbrücke

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Aspernbrücke

GuentherZ 2013-06-14 0283 Wien01 Aspernbruecke Urania Schiff Vindobona.JPG

Benennung 1848
Benannt nach der Schlacht bei Aspern
Straßenlänge 41,9 Meter
Gehzeit 0,5 Minuten
Vorherige Bezeichnungen keine


Die Brücke ist benannt nach dem 1809 erzielten ersten Sieg des Erzherzogs Karl von Österreich-Teschen über Napoleon (Schlacht bei Aspern, der erste Sieg, der überhaupt gegen Napoleon gelungen ist).

Die erste Brücke, 1848

Die erste Brücke, Abbildung Bermann

Die erste Brücke war eine Kettenbrücke und wurde auf Kosten der Stadt Wien 1863 unter Aufsicht von Georg Rebhan (Ritter von Aspernbruck) von den Ingenieuren Johann Fillunger und Friedrich Schnirch erbaut. Sinn war, die Ringstraße mit dem 2. Bezirk zu verbinden. Die Einweihung der Brücke am 30.11.1864 erfolgte durch eine Parade österreichischer Truppen, die vom Praterstern über die neue Brücke zum Kärntner Ring marschierte. Verziert war die Brücke durch Figuren des Künstlers Franz Melnitzky, sie symbolisierten Krieg, Frieden, Ruhm und Wohlstand. Vor diesen Figuren wurden Steinlöwen platziert. Zwei dieser Löwen stehen heute beim Eingang zum Schloss Horn.

Die Brücke maß nur 10 Meter Breite, der Autoverkehr wurde zu schwer, und so beschloss man nach langer Diskussion im Gemeinderat 1913 den Abriss der Brücke. Für Fußgänger wurde ein hölzerner Steg errichtet, bis die neue Brücke fertig gestellt war.

Die Brücke 1919/1922

Die neue Brücke wurde von Waagner & Biro erbaut, gestaltet wurde sie im Auftrag der Stadt Wien von Max Hegele. Da der Bau in den ersten Weltkrieg fiel, stockten die Arbeiten: Die Metallarbeiter mussten in die Rüstungsindustrie. Als der Krieg zu Ende war, mangelte es an Kohle für die Zementerzeugung, damit verzögerte sich die Eröffnung der Brücke bis 30.11.1919, das Tragwerk wurde jedoch erst im Juli 1922 fertiggestellt.

Neue Brücke 1946

In der Nacht vom 9. zum 10. April 1945 sprengte die deutsche Wehrmacht die Brücke, russische Pioniere errichteten daher eine Notbrücke. Die neue Aspernbrücke wurde wieder von Waagner Biro errichtet, diesmal nach Plänen von Erich Franz Leischner. Sie ist nun 27.95 Meter breit und 88.97 Meter lang und wiegt gesamt 925 Tonnen.



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Quellen