Annagasse 18

Aus City ABC
Wechseln zu: Navigation, Suche
Grund-Information
Annagasse 16.JPG

Annagasse 18

Aliasadressen =Annagasse 18
Ehem. Konskriptionsnummer vor 1862: 996 | vor 1821: 1058 | vor 1795: 1016
Baujahr 1684
Architekt unbekannt


Haus zur blauen Kugel - Architektur und Geschichte

Das Haus „Zur blauen Kugel“ ist nach einem Hausschild benannt. Das reiche Putzdekor besteht aus Muscheln, Masken, Blattdekor und Köpfen. Das Putzmedaillon über dem Balkon stellt eine Maria Immaculata dar. Im Turmaufsatz gibt es noch eine erhaltene Stuckspiegeldecke.

Urkundlich nachgewiesen ist, dass es 1671 von Johann Hueber gekauft wurde, der es 1684 neu erbaute.

Um 1700 erlangte das Haus der Hofkammerregistrator Johann Andreas Kaimb. Angeblich hatte sich in dieser Zeit der kaiserliche Oberst Leander von Anguissola im vierten Stock ein Observatorium eingerichtet.

Kaiserliche Ingenieursschule

1718 wurde in dem Gebäude die kaiserliche Ingenieursschule eingerichtet, die 1754 nach Gumpendorf in das Königseggpalais verlegt wurde.

Galerie

Die Galerie Nebehay wurde 1972 durch die Architekten Herbert Thurner und Friedrich Euler gestaltet. Hier werden heute vor allem antiquarische Bücher verkauft.[1]


Gehe weiter zu Annagasse 20

Gehe zurück zu Annagasse | Straßen des 1. Bezirks

Quellen