Bischoff, Friedrich
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Vorkommen in CityABC
- Grillparzerstraße 11 - Sterbehaus
- Norbert Bischoff - Enkelsohn
Lebenslauf
Bischoff besuchte 1848 bis 1851 die Technische Lehranstalt am Joanneum in Graz. Ab 1851 arbeitete er als Ingenieur-Assistent (u. a. bei einem Bauunternehmen), wobei er am Bau der Semmeringbahn im Abschnitt Klamm beteiligt war. 1860 wechselte er zur Südbahngesellschaft und stieg dort bis zum Inspektor auf.[1]
Ab 1869 war er in mehreren Bahnprojekten in Ungarn tätig (u. a. als stellvertretender leitender Oberingenieur), später als Oberinspektor und stellvertretender Vorstand einer Direktionsabteilung der Kaiserin Elisabeth-Westbahn. Als Baudirektor vollendete er 1876 den Bau der Giselabahn (heute Salzburg–Tiroler-Bahn) und modernisierte den Bahnerhaltungsdienst. Nach der Verstaatlichung der Westbahn wurde er 1882 Abteilungsvorstand (Baudirektion) der österreichischen Staatsbahnen und 1884 Hofrat.[2]
1895 übernahm er die oberste Leitung der neu geschaffenen Baudirektion der Wiener Stadtbahn im Eisenbahnministerium und erhielt 1897 den Titel Sektionschef. Der Abschluss der Stadtbahnbauten 1900 und die Einweihung 1901 fielen nahezu mit seiner Pensionierung zusammen. 1891 wurde er für seine Verdienste in den Adelsstand erhoben und erhielt das Ehrenwort „Edler“ sowie das Prädikat „Klammstein“. Er starb 1903 in Wien und wurde in Tullnerbach begraben.[3]
Ausführlicher Lebenslauf externe Quellen
- Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien. Bd. 1. Kremayr & Scheriau, Wien 1992, S. 389
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