Bäckerstraße 10
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- Bezirk
- 1., Innere Stadt
- Aliasadressen
- =Bäckerstraße 10
- =Essiggasse 4
- Konskriptionsnummer Stadt
- vor 1862: 763
- vor 1847: 763
- vor 1821: 809
- vor 1795: 789
- Baujahr
- vor 1639, Umbau: 1789, dann 1838
- Architekten (Bau)
- unbekannt, Umbau: Franz Duschinger, dann Adolf Korompay
Das Palais, ehem. Palais Nimptsch - Architektur und Geschichte
Das ehemalige Palais Nimptsch in der Bäckerstraße überrascht mit einem typischen Pawlatschenhof und Remisentüren, die noch aus dem 18. Jahrhundert erhalten sind.
Der älteste Teil des Hauses besteht nur mehr im Kern, aus ihm wurde 1639 ein Spätrenaissance-Palais erbaut. 1775 gelangte es in den Besitz der Gräfin Charlotte Nimptsch. 1789 wurden im Auftrag der Familie mehrere Umbauten (durch Franz Duschinger) vorgenommen, so zum Beispiel die Gitterbalkone mit dem Wappen der Familie. [1] 1838 nahm Adolf Korompay die Aufstockung des Hauses vor und gestaltete dabei die Fassade neu.
Bis 1914 blieb das Haus in der Familie Nimptsch, dann wurde es an die Stadt Wien verkauft.
Der Keller mit dem steinernen Rundbogenportal stammt ebenfalls noch aus dem 17. Jahrhundert.
- Bäckerstraße 10
Vorgängerhaus
Erstmalige Erwähnung in Urkunden findet das das Haus 1374, damals verpfändete Konrad Vorlauf, der Wiener Bürgermeister, das Haus, bis er es schließlich 1386 an das Zisterzienserstift Baumgartenberg verkaufte.
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