Krugerstraße 13/13A

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Grund-Information
Krugerstraße 13.jpg

Krugerstraße 13/13A

Aliasadressen =Krugerstraße 13/13A
Ehem. Konskriptionsnummer vor 1862: 1009 | vor 1821: 1071 | vor 1795: 1029 | vor 1750: Preanisches Haus [1]
Baujahr 1913
Architekt unbekannt


Das Haus, ehem. k.k. Telegraphenamt - Architektur und Geschichte

Das heutige Haus wurde 1913 erbaut, in ihm war das "Post- und Telegraphenamt Nummer 16" untergebracht.

Vorgängerhaus

Das Haus gehörte zu den "Judenhäusern", also einem der speziell gekennzeichneten Gebäude, in dem Juden zur Zeit Maria Theresias wohnen durften.[2]

Erstmals erwähnt wurde es 1457 als Gilg Paum den "Stadel mit Garten" kaufte. Paum gehörte zu den Bürgern, die 1463 verhaftet wurden, weil die sich gegen Albrecht VI. aufgelehnt hatten. Paum wurde verhaftet, ins Hubhaus gebracht und gefoltert, und sollte durch Vierteilung hingerichtet werden. Letztendlich entkam er der Todesstrafe, in dem er ins Exil geschickt wurde, er durfte nach dem Tod Albrechts wieder nach Wien zurückkehren.

1516 kaufte der Ratsherr Hans Hutstocker das Haus, 1538 gehörte es seinem Erben, dem Bürgermeister Sebastian Hutstocker.

Im Jahr 1844 besaß das Haus die Familie Wikenburg, die es zwischen 1905 und 1911 an den "k.k. Ärar" verkaufte.

Wohnhaus bekannter Persönlichkeiten

Wohn- und Sterbehaus des Architekten Andrea Altomonte

1780 starb hier der kaiserliche Hofingenieur und Maler Andrea Altomonte (* 1699, † 12. Juni 1780, damals Stadt 1071). Zu seinen bekanntesten Werken gehört der Entwurf der Reitschule und der Orangerie im Garten des Schwarzenbergpalais und des Portalvorbaus der Peterskirche (1751-1753).

Wohnhaus des Freiherr von Fünfkirchen

1667 kaufte Freiherr von Fünfkirchen das Haus, dessen Grabmal in der Augustinerkirche zu finden ist.



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Quellen

  1. Herbert Haupt: Das Hof- und hofbefreite Handwerk im barocken Wien, 1620 bis 1770, Studien-Verlag, Innsbruck, Wien, Bozen, 2007, S. 192
  2. Paul Schulz: Marginalien über die Wiener Revolution v. J. 1848, u. ihre wichtigen Folgen ..., S. 32