Der Hund im Korb

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Die Sage vom Hund im Korb Relevante Orte: Graben 21
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Im Jahr 1462 belagerten die Wiener die Hofburg (Kaiser Friedrich III) und wollten ihn aushungern.

Da beschloss ein Schneider, ein gewisser Kronberger, dem Kaiser zu helfen. Er bereitete einen großen Korb mit Essen und Getränken, schlich sich zum Burggraben, setzte sich in den Korb und gab den Wartenden oben am Fenster ein Zeichen, ihn hinaufzuziehen. Die belagernden Bürger sahen das und liefen herbei. Zur Ablenkung kam der schlaue Schneider auf die Idee zu bellen wie ein Hund. Die Soldaten hörten das Gebell und lachten: „Wenn die da oben schon so hungrig sind, dass sie einen Hund fressen, dann kann die Belagerung nicht mehr lang dauern! – und sie ließen den Korb ungehindert ans Ziel gelangen.

Als Dank schenkte der Kaiser nach der Revolte dem Schneider das Haus, das seither den Namen "Zum Hund im Korb" trägt.



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Quellen