Bäckerstraße 2

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Grund-Information
Bäckerstraße 02.JPG

Zeltschneiderisches Haus

Aliasadressen =Bäckerstraße 2
Ehem. Konskriptionsnummer vor 1862: 766 | vor 1821: 812 | vor 1795: 786
Baujahr Mittelalter/1641
Architekt unbekannt


Das Haus, Zeltschneiderisches Haus - Architektur und Geschichte

Maria Immaculata

Der Kern des Hauses stammt aus dem Mittelalter, 1641 wurde ein Teil neu gebaut, die Fassade wurde 1706 gestaltet. In Höhe des ersten Stockes befindet sich eine Maria Immaculata mit Putten aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts, der Bereich des dritten Stocks ist mit Renaissanceverzierungen versehen.[1]

Pawlatschen im Innenhof

Im Innenhof sind Pawlatschenrundgänge, die in die Wohnungen führen. Sehenswert ist auch der Wohnturm mit Pyramidendach, er gehört – gemeinsam mit dem Hausbrunnen aus dem 14. Jahrhundert – zu den ältesten Teilen des Hauses.

Wappenrelief

Die Keller sind mit Tonnen- und Stichkappentonnengewölben ausgestattet und aus dem 16. Jahrhundert.[2] [3]

Das Tor ist barock, über ihm befindet sich ein Wappenrelief - das Wappen ist das der Khesler von Lichtenberg.[4]

Besitzer des Hauses 766

Um 1700 besaß das Haus Mart Dattenrieder, 1770 Achaz Edler von Cleerf, 1783 Achaz Dietrich und 1820 Heinrich Dietrich und schließlich 1849 Karl Dietrich.[5]



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Quellen

  1. Leopold Mazakarini, Kleiner Führer durch Wien XIV, S. 23
  2. Felix Czeike, Historisches Lexikon Wien, S. 227
  3. Günther Buchinger, Dehio Wien, S. 635
  4. http://forum.heraldik-und-kunst.de/index.php?topic=1300.0;wap
  5. Kuppitsch, Ausführliche Häuser-Chronik der innern Stadt Wien, mit einer geschichtlichen Uebersicht sämmtlicher Vorstädte und ihrer merkwürdigsten Gebäude, 1849, S.146