Bäckerstraße

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Bäckerstraße

Wien 01 Bäckerstraße a.jpg

Benennung 14. Jahrhundert
Benannt nach Bäckern, die hier angesiedelt waren
Straßenlänge 372,33 Meter [1]
Gehzeit 4,49 Minuten
Vorherige Bezeichnungen Obere Bäckerstraße, Vordere Bäckerstraße, Schulgasse


Namensgebung und Geschichte

Benannt ist die Bäckerstraße nach den, seit dem 14. Jahrhundert, hier angesiedelten Bäckern. Ursprünglich handelte es sich hier um einen großen römischen Marktplatz, der erst im Mittelalter verbaut wurde. Im 11. Jahrhundert war der Markt außerhalb der Befestigung des Römerlagers bzw. danach der babenbergischen Mauern gelegen.

Der Torbogen in der Bäckerstraße, Aquarell von Carl Wenzel Zajicek, um 1820

Hier siedelten sich vor allem auswärtige Kaufleute an, wie die noch heute bestehenden Hausnamen (Regensburger Hof, Kölner Hof) untermauern. Der Einbezug in die Stadtmauern Wiens wurde erst Ende des 12. Jahrhunderts vorgenommen. Als Marktplatz verlor der Bereich jedoch schnell an Bedeutung, weil kein direkter Zugang aus einem Stadttor vorhanden war – man musste über die Wollzeile gehen. Durch die Bebauung entstanden im 14. Jahrhundert dann die beiden heute vorhandenen Straßen:

Der westliche Teil der Bäckerstraße (bis zum Dr.-Ignaz-Seipel-Platz) hieß Obere Bäckerstraße (bzw. Vordere Bäckerstraße), der östliche Teil Schulgasse. Die heutige Sonnenfelsgasse hieß Untere oder Hintere Bäckerstraße.

Die Häuser der Straße

Straßenschild Bäckerstraße

Die Häuser der Bäckerstraße sind großteils noch mit ihren mittelalterlichen Kernen erhalten, damit stehen sämtliche Gebäude der Gasse unter Denkmalschutz.[2]



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Quellen

  1. Datenquelle: Stadt Wien - data.wien.gv.at
  2. Felix Czeike, Wiener Bezirksführer, I - Innere Stadt, S.14