Rennweg 89-93

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Haus: Rennweg 89-93 Grund-Informationen
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Aliasadressen =xxx x, =xxx x
Ehem. Konskriptionsnummer Vorstadt x, 1770: x | 1795: x | 1820: x | 1847: x, xxx
Baujahr k.A.
Architekt k.A.


Das Haus, Waisenhauskaserne - Architektur und Geschichte

Die Rennwegkaserne, auch als Rennweger Artilleriekaserne oder Waisenhauskaserne bekannt, wurde 1785 errichtet. Für den Umbau wurden vorhandenen Bauteile des ehemaligen Waisenhauses verwendet. Ab 1880 war das Infanterie-Regiment Hoch- und Deutschmeister Nr. 4 hier einquartiert, zwischen den beiden Weltkriegen nutzt sie das Bundesheer. In der NS-Zeit war hier Sitz des II. Bataillons des Schützen-Regiments 2 der Wehrmacht, nach dem Krieg nutzten es die Briten (Kitchener Barracks).

Nachdem die Alliierten aus Wien abgezogen waren, wurde die Anlage vielseitig genutzt: zu finden waren eine Finanzschule, eine Gendarmeriekaserne, die Sicherheitsdirektion für Niederösterreich und die Bundesgebäudeverwaltung II, die das Areal als Bauhof nutzte.

Das Haus kam auch mehrfach in die Schlagzeilen, weil Verbrecher nach Einvernahmen von hier flüchten konnten. Der älteste Vorfall betraf Räuberhauptmann Grasel (siehe dazu: Kriminalfall: Der Räuberhauptmann Grasel), dem schon 1813 die Flucht von hier gelang (und erst 1815 durch eine List endgültig inhaftiert werden konnte). 1973 türmte Ernst Dostal, 1988 schließlich Johann Kastenberger.

1768 erbaute man an der Stelle der Kapelle des Waisenhauses die heutige Waisenhauskirche Maria Geburt. Bei deren Eröffnung führte der erst 12-jährige Wolfgang Amadeus Mozart seine eigens dafür komponierte "Waisenhausmesse" in Anwesenheit der Kaiserin Maria Theresia auf. Das Waisenhaus wurde 1785 von Kaiser Josef II. aufgelöst und in eine Artilleriekaserne umgewandelt.



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Quellen