Ritterorden

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Die Ritterorden

Ritterorden des goldenen Vließes

Der Orden wurde 1430 vom burgundischen Herzog Philipp dem Gütigen gegründet. Maximilian I. (* 22. März 1459 Wiener Neustadt, † 12. Jänner 1519 Wels) übernahm den Orden als ersten Ritterorden in Wien, nachdem die burgundische Linie ausgestorben war (1477). Vorab war der Ritterorden nach dem Vorbild von Mönchsorden geführt, entwickelte sich jedoch bald zur einer Gesellschaft von Rittern, die durch den Kaiser das Privileg einer Mitgliedschaft erhielten: Die Aufnahmen übernahm der jeweilige Regent in der Funktion des "geborenen Großmeisters", er ernannte seine bis zu 30 Ordens-Ritter aus erlesener Gesellschaft.

Das Ziel des Ordens war die Erhaltung des katholischen Glaubens, der Schutz der Kirche und die Wahrung der unbefleckten Ehre des Rittertums.

Der Orden ist heute noch aktiv, Großmeister ist das jeweilige Habsburger Familienoberhaupt.

[1]

  1. Johann Pezzl: Beschreibung der Haupt- und Residenzstadt Wien, Kaulfuß, Wien, 1816, S. 84 ff