Wien in der Steinzeit

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Zeitleiste bis 1900 v Chr.jpg
Die Steinzeit erhielt ihren Namen durch die Werkzeuge, die man damals verwendete. In Wien lebten nicht nur Jäger und Sammler, auch Mammuts waren zu finden.



Steinzeit in Wien

Steinzeitlicher Fund: Die Venus von Willendorf

Erste Nachweise einer Besiedlung im Wiener Raum wurden im 13. Bezirk (Titlgasse) gefunden, hier fand man 1969 neben einem Mammutstoßzahn behauene Feuersteine. Am Abhang der Terrassen am Wienerwald dürften sich die ersten steinzeitlichen Bauern angesiedelt haben, Reste der Besiedlung wurden am Bisamberg, am Leopolds- und Wilhelminenberg, aber auch im 13., am Gemeindeberg, gefunden. Die günstige klimatische Lage und die fruchtbaren Böden ermöglichten Bauern, sich anzusiedeln: Es wurde Gerste, Roggen und Hirse angebaut, die ersten gezähmten Pferde werden im 3. Jahrtausend vor Chr. genutzt.

Am Rochusmarkt wurden 2014/2015 noch ältere Nachweise einer Besiedlung erbracht: Man fand ein frühneolithischen Langhaus aus der Zeit 5500 bis 5000 v. Chr.

Im Steinbruch Antonshöhe (23. Bezirk) wurde Horn abgebaut, die Siedlungen dehnten sich weiter aus: nun wurde der Bereich um Schönbrunn, Aspern, Essling und Simmering bewohnt und bebaut. Die Steinzeit-Bevölkerung dürfte sogar bis in die heutige Innere Stadt vorgedrungen sein: Bei den Errichtungsarbeiten zum Justizpalast wurde 1875 ein steinzeitlicher Keulenknauf gefunden, am Schwarzenbergplatz ein Steinbeil.

Um 2.000 vor Christus begann die große Völkerwanderung, es kamen friedlich gesinnte indogermanische Völker aus dem Norden Europas und vermischten sich mit den hier Ansässigen.




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Quellen