Wildpretmarkt 7

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Haus: Wildpretmarkt 7 Grund-Informationen
Aliasadressen =Tuchlauben 18, =Wildpretmarkt 7
Ehem. Konskriptionsnummer vor 1862: 554 | vor 1821: 594 | vor 1795: 569
Baujahr 1895
Architekt Ferdinand Dehm, Franz Olbricht (Umbau)


Das Haus - Architektur und Geschichte

Das Haus dürfte im Kern älter sein, der letzte Umbau wurde 1895 durch Dehm/Olbricht vorgenommen.[1]

Vorgängerhaus

Schon im 15. Jahrhundert scheint das Haus in der Literatur mit einer Familienstreitigkeit auf - Wolfgang der Hansgraf hatte mit seiner Mutter einen Zwist, der zu einem Schuldenberg führte. Zur Tilgung der Schulden sprach der Münzmeister der Stadt das Haus dem späteren Bürgermeister Andre Hiltprant von Meran zu.

Steine der Erinnerung

Im Gehsteig vor dem Haus ist seit 15.9.2020 eine Gedenktafel an vier jüdische Opfer angebracht. [2]

Steine der Erinnerung
Tuchlauben 18 Stein der Erinnerung.jpg

Vier jüdische Opfer der NS-Zeit Dr. Josef

Böhm
6.6.1887
am 28.10.1944 nach
Ausschwitz deportiert
im Holocaust ermordet.

Beila
Brüll
17.3.1875
am 28.1.1942 nach
Riga deportiert
im Holocaust ermordet.

Chane

Mann
8.5.1884
am 26.1.1884 nach
Riga deportiert
im Holocaust ermordet

Paul

Kotanyi
15.7.1885
aus Frankreich in ein
unbekanntes Lager
deprotiert
im Holocaust ermordet



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Quellen