Stifft-Denkmal

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Das Stifft-Denkmal

Stifft-Denkmal
Aufstellung laut Maiselplan, Standort [1]

Die Büste aus Bronze, die auf einem Marmorsockel steht, stellt den Arzt Andreas Josef von Stifft dar. Sie wurde 1826 von Franz Klein geschaffen. Schon des Entstehungsdatum weist darauf hin, dass die Statue nicht für den Arkadenhof gedacht war - es wurde anlässlich der Heilung von Kaiser Franz I. in Auftrag gegeben: Sein Leibarzt hatte ihm das Leben gerettet.

Enthüllt wurde die Büste am 26.11.1926, dem Andreastag, im Festsaal der Alten Universität, der heutigen Universität der Wissenschaften. 1889 verlegte man den Standort in den neu erbauten Arkadenhof, das Denkmal war eines der ersten, das dort zu finden war.

Auf dem Sockel ist eine lateinische Inschrift angebracht: ANDREAE IOSEPHO I. B. DE STIFFT OB MAGNA IN PRINCIPEM IN PATRIAM IN REM MEDICAM MERITA COLLEGIVM MEDICOR VIENNENSE III CALEND DECEMB MDCCCXXVI


Andreas Josef von Stifft

Andreas Josef von Stifft (* 29. November 1760 Röschitz, Niederösterreich, † 16. Juni 1836 Schloss Schönbrunn) war Leibarzt des Kaiserhauses und zwischen 1803-1834 Präsident und Direktor der medizinischen Fakultät (Rektor der Universität Wien 1805). 1804 begründete er die Lehrkanzel für Gerichtsmedizin und war auch für die Eröffnung der ersten Augenklinik der Welt (1812) im AKH verantwortlich.



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Quellen

  1. Thomas Maisel: Gelehrte in Stein und Bronze. Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien, Wien / Köln / Weimar 2007, S.10