Stadtwappen

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THEMA: Stadt- und Bezirkswappen was ist hier zu finden
Das Wappen 1461

Das Wiener Stadtwappen wurde am 26.9.1461 von Kaiser Friedrich III. verliehen, es zeigte damals den doppelköpfigen Adler mit einem roten Brustschild mit weißem Kreuz.

In der Stadtverwaltung wird heute ein einköpfiger Adler verwendet. Das Symbol des Adlers wurde wahrscheinlich vom Wappen der Babenberger entnommen, da schon vor dem offiziellen Stadtwappen Siegel im Umlauf waren, die einen Adler zeigten. Das Kreuz könnte ein Hinweis auf die Kreuzzüge sein, an denen auch Wiener teilgenommen hatten.


1. Bezirk

2. Bezirk

3. Bezirk

4. Bezirk

Datei:Wappen 4.jpg
Wappen Wieden. Grafik: WStLA

Das Wiedener Wappen ist - entstanden aus drei Vorstädten - dreigeteilt, und entstand 1904.[1]

  • Links oben: Wieden: Auf blauem Hintergrund sieht man einen Weidenbaum.
  • Rechts oben: Schaumburgergrund: Auf rotem Grund ist die goldene Krone der Grafen Starhemberg, mit einer Pfauenfeder besteckt, zu sehen. In der Mitte ragt der Südturm des Stephansdoms hervor.
  • Unten: Hungelbrunn:


5. Bezirk

Wappen Margareten. Grafik: WStLA

Der Bezirk Margareten entstand aus sechs Vorstädten, die alle auf dem Wappen zu finden sind.[2]

  • Links oben: Nikolsdorf: Vor rotem Hintergrund steht der Heilige Nikolaus mit Bischofsstab und Bibel.
  • Rechts oben: Matzleinsdorf: Der Patron der Matzleinsdorfer Kirche, der Heilige Florian, schüttet Wasser auf ein brennendes Haus (das nicht zu sehen ist)
  • Links unten: Hundsturm: Ein Einhorn trabt aus dem geöffneten Tor des Hundsturmes.
  • Rechts unten: Reinprechtsdorf: Der blaue Reichsapfel auf rotem Grund trägt das Siegel des Bürgerspitals, das sich in dem Areal befand
  • Mitte: Margareten: Die Heilige Margareta von Antiochia schwebt auf einer Wolke, sie steht mit einem Fuß auf dem besiegten Drachen
  • Mitte unten: Laurenzergrund: Der aufrecht gestellte Rost auf gelben Hintergrund symbolisiert den Heiligen Laurentius, den Namensgeber der ehemaligen Vorstadt.

6. Bezirk

Wappen Mariahilf. Grafik: WStLA

Das Wappen von Mariahilf symbolisiert die ehemaligen fünf Gemeinden, aus denen der Bezirk 1850 entstanden ist.[3]

  • Links oben: Laimgrube: In brauner Mönchskutte steht der Heilige Theobald vor einem Altar mit Kruzifix. 1349 wurde ihm (gemeinsam mit der Heiligen Katharina) auf der Laimgrube eine Kapelle erbaut.
  • Rechts oben: Windmühle: Auch hier wird der Heilige Theobald gezeigt, allerdings im Bischofsornat vor silbernem Grund. Vorne ist die gleiche Kirche wie auf dem ersten Wappenteil zu sehen, es handelt sich um das Theobaldkloster, auf dessen Grundfläche die Vorstadt Windmühle entstand.
  • Links unten: Magdalenengrund: Die Heilige Maria Magdalena kniet vor silbernem Hintergrund unter dem gekreuzigten Jesus.
  • Rechts unten: Gumpendorf: Auf schwarzem Grund und eingebogener goldener Spitze sieht man hier drei heraldische Lilien. Es handelt sich dabei um das Wappen der Familie Muschinger, der im 16. Jahrhundert Gumpendorf gehörte.
  • Mitte: Mariahilf: Das braune Schiff auf dem wogenden Meer trägt ein silbernes Segel. Am Heck ist Flagge befestigt, die den Doppeladler zeigt. Am Schiff steht ein Ritter in Harnisch mit einem Schwert. Hugo Gerard Ströhl interpretierte, dass es sich dabei um Don Juan de Austria in goldener Rüstung handle, der seinen Sieg über die Türken in der Seeschlacht von Leptano der Heiligen Maria verdankte

7. Bezirk

Wappen Neubau. Grafik: WStLA

Das Herzschild von Neubau bezieht sich auf vier Areale, die im Bezirk vereint wurden.[4]

  • Links oben: Altlerchenfeld: Ein silbernes Kreuz auf rotem Grund, in den Winkeln vier goldene Lerchen
  • Rechts oben: St. Ulrich: Der Heilige Ulrich steht in bischöflichem Gewand und rotem Mantel auf grünem Untergrund. In der rechten Hand hält er einen goldenen Krummstab, in der linken einen silbernen Fisch
  • Links unten: Schottenfeld: Ein Schottenpriester in braunem Mönchsgewand, er hält in der rechten Hand einen Stab
  • Rechts unten: Spittelberg: Auf rotem Grund schwebte der Heilige Geist in Form einer silbernen Taube in einem goldenen Strahlenkranz. Darunter trägt ein Felsenberg einen blauen Reichsapfel mit goldenem Kreuz.
  • Mitte: Neubau: In Rot ein liegendes Kreuz über einem liegenden silbernen Halbmond

8. Bezirk

Wappen Josefstadt.Grafik: WStLA

Das Wappen der Josefstadt geht auf die Siegel der alten Vorstädte zurück.[5]

  • Links oben: Altlerchenfeld: Zeigt das Kreuz und vier Lerchen
  • Rechts oben: Alservorstadt: Elster, die auf einem Zweig sitzt
  • Links unten: Breitenfeld: Heilige Maria
  • Rechts unten: Strozzigrund: Querbalken im Feld
  • Mitte: Josefstadt: Heiliger Josef

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Quellen

  1. Felix Czeipek: Bezirksmuseum 4 Wieden, Wiener Geschichtsblätter 6/2002, Stadt Wien, 2002, Wien, S. 2 Bezirksmuseum 4 Wieden
  2. Heinrich Spitznagl: Bezirksmuseum 5 Margareten, Wiener Geschichtsblätter 3/2003, Stadt Wien, 2003, Wien, S. 2 Bezirksmuseum 5 Margareten
  3. Erich Dimitz, Bezirksmuseum 6 Mariahilf, Wiener Geschichtsblätter 5/2011, Stadt Wien, 2011, Wien, S. 47 Bezirksmuseum 6 Mariahilf
  4. Heinz Jankowsky, Bezirksmuseum 7 Neubau, Wiener Geschichtsblätter 2/2004, Stadt Wien, 2004, Wien, S. 2 Bezirksmuseum 7 Neubau
  5. Elfriede-Maria Faber: Bezirksmuseum 8 Josefstadt, Wiener Geschichtsblätter 4/2001, Stadt Wien, 2001, Wien, S. 2 Bezirksmuseum 8 Josefstadt