Stadtpark

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Stadtpark

Wien Stadtpark stitched 2009 4.jpg

Gründung: 1862
Fläche: 65.000 Quadratmeter [1]
Lage: Zwischen Parkring und Heumarkt (schon 3. Bezirk)

Die Gründung und die heutige Anlage des Stadtparks

Der Stadtpark wurde im Zuge des Ringstraßenbaus 1862/63 auf der Fläche des Wasserglacis gleich vor dem Karolinentor angelegt. Es handelte sich hier um die erste städtische Parkanlage, bis dahin hatten die Wiener keine eigene Grünanlage; sie waren geduldete Gäste in Kaiserlichen Gärten.

Die Planung übernahmen damals auf Treiben des Bürgermeisters Zelinka die Stadtgärtner Dr. Seibeck und der Landschaftsmaler Selleny – das Areal war allerdings ein Geschenk des Kaisers, mit der Auflage: „der Residenz zur Zierde gereichender Garten auf Kosten der Stadtgemeinde möglichst schnell anzulegen sei und dass diesem zu keiner Zeit die Widmung für die Bevölkerung entzogen werde“.

Plan des Stadtparks aus dem Jahr 1872, Bauzeitung

An der südöstlichen Seite wird der Park durch den Wienfluss geteilt. Was kaum bekannt ist, ist, dass der Park eigentlich nur bis zur Wien Stadtpark hieß – der schattigere Teil auf der rechten Seite des Wienflusses, der zum 3. Bezirk gehört - war der „Kinderpark“. Man findet diese Bezeichnung sogar heute noch auf den beiden Säulen an der Johannesgasse, neben dem Eingang zur Station der U4. [2] Im Kinderpark stehen mehrere Spielplätze und Sportanlagen zur Verfügung. Die Verbindung der beiden Parks wird durch die eiserne Karolinenbrücke hergestellt.

Die Bepflanzung im Stadtpark ist eine Mischung aus Ziersträuchern, die nahezu das ganze Jahr blühen, und seltenen Bäumen. Einige davon wurden in den 70er Jahren unter Naturschutz (Wiener Naturdenkmäler) gestellt, wie ein Ginko, ein Christusdorn, ein Japanischer Schnurbaum, eine Pyramidenpappel und eine Kaukasische Flügelnuss.[3]

Japanischer Schnurbaum
Kaukasische Flügelnuss
Ginko

Den Übersichtsplan des Stadtparks kann man auch downloaden: Übersichtsplan als pdf: https://www.wien.gv.at/umwelt/parks/pdf/stadtparkplan.pdf

Der Park als Veranstaltungs-Center

Genuss-Festival

Genuss-Festival

Seit dem Jahr 2008 findet im Park am Wochenende des Muttertags das Genuss-Festival statt. Die Veranstaltung wird von der Stadt Wien und dem Verein Kulinarisches Erbe Österreich organisiert und ist immer ein großer Erfolg. Man kann an diesem Wochenende zwischen 170 Zelten im Park wandeln, Kostproben nehmen, Fruchtsäfte, Weine und Schnäpse gustieren und einkaufen. Geboten werden Lebens- und Genussmittel aus den neun Bundesländern, von Speck und Käse bis Gemüse.[4], [5]

Alles in Allem: Jedes Mal ein lohnender Ausflug.

Denkmäler und Bauten im Park

Im Park sind zahlreiche Denkmäler aufgestellt, das bekannteste ist wohl der goldene Johann Strauß .

Außerdem sind Denkmäler von Hans Canon (Maler), Franz Lehar (Komponist), Robert Stolz (Komponist), Hans Markart (Maler), Franz Schubert (Komponist), Friedrich von Amerling (Porträtmaler), Emil Jakob Schindler (Landschaftsmaler) und viele andere zu finden. Auch Bronzebüsten, wie die von Anton Bruckner (Komponist) und Andreas Zelinka (Bürgermeister) sind hier zu sehen.

Für die Reihenfolge der Beschreibung der sehenswerten Objekte im Park wird folgende Route eingehalten: Beginnend bei der Station Stubentor, vom Ring aus gesehen: linker Eingang in den Park, in einem großen S durch den Park, Ausgang: Johannesgasse, Station Stadtpark, U4.

Der Verein für Geschichte der Stadt Wien hat eine Filmdokumentation aus dem Jahr 1982 online gestellt, der liebevolle Eindrücke des Parks zeigt: http://mediawien-film.at/film/465/

Die Route durch den Stadtpark

Die Route für den Spaziergang startet am Ring.

Öffentliches WC am Parkring

Das hübsche öffentliche Klo ist einen Blick wert. Mehr zu öffentlichen Bedürfnisanstalten ist auf den Seiten Öffentliche Klos und Wilhelm Beetz und Besondere Klos zu finden.[6]

Andreas-Zelinka-Denkmal

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Stadtpark Vienna August 2006 003.jpg

Enhüllung:3.5.1877
Künstler: Franz Pönninger

Das Denkmal für den Bürgermeister Andreas Zelinka (* 23. Februar 1802 Wischau, † 21. November 1868,Teinfaltstraße 8) wurde 1877 von Franz Pönninger geschaffen. Enthüllt wurde es am 3.5.1877, es steht auf dem "Zelinka-Hügel", der einzigen Anhöhe im Stadtpark.

Auf einem Steinsockel steht ein bronzener Rundpfeiler, der mit Putti und Inschriftenkartuschen geschmückt ist. Die Büste des Bürgermeisters ist daran angebracht.

Die besondere Würdigung Zelinkas im Stadtpark ist darauf zurückzuführen, dass er 1859 große Anstrengungen unternommen hatte, das Projekt Stadtpark Wirklichkeit werden zu lassen. [7]

Elfriede-Gerstl-Steg

Der kleine Steg ist nach der Schriftstellerin Elfriede Gerstl (* 16. Juni 1932, † 9. April 2009) benannt. Die Benennung wurde am 8. Juni 2010 durch den Gemeinderatsausschuss für Kultur und Wissenschaft beschlossen.

Franz-Schubert-Denkmal

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Schubert Denkmal Stadtpark Wien.jpg

Enhüllung: 15.05.1872
Künstler: Carl Kundmann und Theophil Hansen

Das Denkmal des Komponisten Franz Schubert ist auf Initiative des Wiener Männergesangsvereines entstanden - der Verein, und schließlich auch weitere Singvereine, sammelten bei ihren Darbietungen für die Finanzierung des Monuments. Der Auftrag für die Schaffung erging an Carl Kundmann, wobei er sich bei der Gestaltung des Gesichtes an Zeichnungen von Moritz von Schwind hielt. Der Sockel wurde von Theophil Hansen geschaffen.

Schubert ist sitzend in voller Gestalt dargestellt. In seinen Händen hält er, gerade komponierend, ein Notenbuch, in das er schreibt. Die Reliefs am Sockel des Denkmales stellen "Die Phantasie" (vorne), die Vokalmusik (rechts) und die Instrumentalmusik (links) dar.

Die Besonderheit an dieser Darstellung Schuberts ist: er wird ohne Brille gezeigt.

Friedrich von Amerling-Denkmal

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Amerlingstadtpark2.JPG

Enhüllung: 11.6.1902
Künstler: Johannes Benk

Die steinerne Büste des Biedermeier-Malers Friedrich von Amerling ( * 14. April 1803 Vorstadt Spittelberg, Pelikangasse 101, „Zu den drei Herzen", auch: Amerlinghaus, † 14. Jänner 1887 Wien, „Amerlingschlössl"; 6, Mollardgasse 90) wurde von Johannes Benk geschaffen und am 11.6.1902 enthüllt.

Die Marmorbüste steht auf einem Reliefsockel, der in ein Stufenpostament übergeht. Am Sockel ist das Relief eine Malerpalette zu sehen, ein Hinweis auf den Beruf Amerlings.

Der genaue Standort ist auf [Wikimapia] sichtbar

Wetterstation

Die hübsche Wetterstation am Ententeich wurde 1913 aufgestellt. Es ersetzte ein Wetterhäuschen, das 1881 entworfen und 1883 zugänglich gemacht worden war.

Hans Makart-Denkmal

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Hans-Makart-Denkmal Wien 1900.jpg

Enhüllung:13. 06.1898
Künstler: Fritz Zerritsch

Das Marmordenkmal des Malers Hans Makart zeigt den Künstler in voller Gestalt.

Fritz Zerritsch gestaltete das Gesicht Makarts nach einer Zeichnung von Viktor Tilgner. Bei dem seltsamen Gewand, das er trägt, handelt es sich um ein Kostüm, das er zur Silberhochzeit des Kaisers Franz Joseph und Sisy getragen hatte. Makart organisierte den "Makart-Festzug" dafür im Jahr 1878.

Robert Stolz-Denkmal

Vorbei an der Johann Strauß-Wiese

Vogeltränke "Pinguingruppe"

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Vogeltränke Pinguingruppe
Baujahr: 1953
Künstler: Mario Petrucci

Die Vogeltränke ist eine Profanplastik von Mario Petrucci. Drei Bronzepinguine stehen am Rand eines Steinbeckens, auf einer kleinen Insel im Becken sitzt ein weiterer kleiner Pinguin, der Wasser speit.

Blumenuhr

Franz Lehar-Denkmal

Kursalon Hübner

Hans Canon-Denkmal

Johann-Strauß-Denkmal

Donauweibchen-Brunnen

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Wien-Innere Stadt - Stadtpark - Donauweibchen-Brunnen.jpg

Der Donauweibchen-Brunnen
Baujahr: 1858
Künstler: Hanns Gasser

Neben dem Kursalon Hübner steht der Donauweibchen-Brunnen. Der Brunnen war der erste figurale Schmuck, der im Stadtpark am 30.9.1865 aufgestellt wurde. Er wurde bereits 1858 im Auftrag der Stadt Wien vom Maler und Bildhauer Hanns Gasser geschaffen (das Honorar betrug dafür 5.690 Gulden) und war im österreichischen Kunstverein ausgestellt.

Eigentlich war der gedachte Ort für die Aufstellung der Fischhof (beim Hohen Markt), wo die Donaufischer ihre Beute zum Verkauf anboten. Der Brunnen sollte aus Anlass des Baues der ersten Wiener Hochquellwasserleitung aufgestellt werden (1862), lagerte dann jedoch 2 Jahre im städtischen Materialdepot.

Da die Marmorstatue im 2. Weltkrieg schwer beschädigt wurde, ersetzte der Bildhauer Fellinger 1948 sie durch die heutige, aus Carraramarmor wurde Stein. Eine Kopie der Brunnenfigur steht im Hotel Imperial.

Die Quellennymphe steht auf einem Podest, aus dem vier Kopfmasken Wasser speien. In den Falten ihrer Kleidung hängen zwei Fische, zu ihren Füßen lehnt das Wiener Wappenschild.

Anton Bruckner-Denkmal

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Enhüllung: 25.10.1899
Künstler: Viktor Tilgner

Bruckner-Denkmal, Originalgestaltung

Die Bronzebüste des Komponisten Anton Bruckner (4.9.1824 – 11.10.1896) steht in unmittelbarer Nähe des Brunnens „Befreiung der Quelle“. Geschaffen wurde die Büste von Viktor Tilgner, der Marmorsockel (original von Fritz Zerritsch) ist von Stefan Kamenyeczky.

Enthüllt wurde die Statue am 25.10.1899, also schon drei Jahre nach Bruckners Tod. Der Komponist saß für die Abbildung nach Verleihung des Ehrendoktorats selbst Modell.

Schon damals stand das Monument im Stadtpark, umgeben von einem schmiedeeisernen Jugendstilgitter, wurde aber durch einen Akt des Vandalismus schwer beschädigt und dann im Garten der Hochschule für Musik im 3. Bezirk aufgestellt. Erst 1988 fand eine Kopie des Denkmals wieder seinen ursprünglichen Aufstellungsort, das Original lagert derzeit im Depot des Bundesdenkmalamts im Arsenal.

Der heutige Sockel ist schlicht gehalten, der Originalsockel von Franz Zerritsch mit einer aufschauenden Muse war weitaus phantasievoller gestaltet. [8], [9], [10]

Emil Jakob Schindler-Denkmal

THEMA: Emil Jakob Schindler-Denkmal was ist hier zu finden
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Enhüllung: 14.10.1895
Künstler: Edmund Helmer

Die Statue für den Maler Emil Jakob Schindler (1842 - 1892) wurde 1895 von Edmund Helmer geschaffen und am 14. Oktober 1895 enthüllt. [11] Emil Jakob Schindler war der Vater von Alma Mahler, er starb jung an einer Blinddarmentzündung, die er ignoriert hatte.

Der impressionistische Landschaftsmaler ist sitzend, mit einem kleinen Blumenstrauß in der rechten Hand, dargestellt. Unter seiner linken Hand ist eine Malerpalette zu sehen, ein Hinweis auf seine Kunst. Links daneben findet sich die Signatur des Bildhauers Hellmer. [12]

Das Denkmal musste mehrfach renoviert werden, da es durch Vandalismus beschädigt wurde: Erst wurde ein Daumen abgebrochen, dann der ganze Unterarm.

Brunnen Befreiung der Quelle

THEMA: Brunnen Befreiung der Quelle was ist hier zu finden
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Enhüllung: 16.11.1903
Künstler: Josef Heu

Detail des Brunnens, Figuren mit Quelle

Gegenüber der ehemaligen Meierei steht gleich beim Wienfluss ein Brunnen mit symbolischen Figuren und zwei Stiegen, die zur Promenade hinunterführen.

Man sieht zwei männliche Kolosse, die versuchen, einen Stein hochzuheben, um dadurch die Quelle zu befreien. Aus dem bereits entstandenen Spalt tritt bereits Wasser, das in ein tiefergelegenes ovales Becken fließt. Das Becken fasst 4 Kubikmeter Wasser.

Das Steinmal aus Leithakalk wurde 1903 von Josef Heu im Jugendstil / Neoklassizismus anlässlich der 8. Frühjahrsausstellung der Künstlervereinigung Hagenberg geschaffen (enthüllt am 16.11.1903).

Gärtner-Unterkunft

Kleine Ungarbrücke

Kindertagesheim

Meierei - Milchtrinkhalle im Stadtpark

Die Meierei entstand als Trinkhalle für Milch. Heute ist hier das Steiereck eingemietet (siehe auch: Am Heumarkt 2A).

Labetrunkbrunnen

THEMA: Labetrunkbrunnen was ist hier zu finden
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Enthüllung: 22.5.1909
Künstler: Carl Lahner

Inschrift am Sockel

Der Labetrunkbrunnen stellt die Skulptur einer Mutter da, die ihrem Kind den Labetrunk reicht. Zwei kleine Becken, die seitlich vom Vierkantsockel angebracht sind, fangen das Wasser auf, das zum Trinken entnommen werden kann.

Der Brunnen wurde am 22. Mai 1909 enthüllt, im März 1945 jedoch zerstört. 1950 wurde das Werk von Florian Josephu-Druot neu errichtet.

Am Sockel ist eine Inschrift angebracht:

Die 1945 zerstörte
Plastik wurde 1909
unter dem Bürgermeister
Dr. Karl Lueger
errichtet
und im Jahre 1950 unter
der Bürgermeister
Dr. h.c. Theodor Körner
durch eine neue ersetzt.
Von Grund erneuert: 1983.

Lichtinstallation von Victoria Coeln

Seit Juli 2008 gibt es eine neue Kunst-Installation, das Lichtsystem von Viktoria Coeln. Vorerst war nur der Bereich bei der Reisnerstraße in buntes Licht getaucht, ein Jahr später dehnte man das Projekt auf den Bereich rund ums Steirereck und den Kindergarten aus.

Stage Set von Donald Judd

Spielplatz

Stadtparksteg

Sebastian Kneipp-Brunnen

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Der Sebastian Kneipp-Brunnen
Enthüllung: 29.9.1912
Künstler: Carl Wollek
Kurzbeschreibung:

Im Kinderpark ist das Brunnendenkmal für Sebastian Kneipp (1821-1897), dem bekannten Pfarrer aus Wörishofen, Schöpfer der Kneipp-Kur, zu finden. Die überlebensgroße Bronzebüste steht auf einem Fels, an seinen Schultern befinden sich kleine Kinderfiguren. Im Brunnenbecken steht ebenfalls ein Kind, das sich das heilende Wasser über den Rücken prasseln lässt.

Kneipp kam selbst zu dieser Heilmethode, weil er krankheitsbedingt sein Studium abbrechen musste. Nach einem Bad in der eiskalten Donau 1849 wurde er geheilt und behandelte fortan Menschen aus der ganzen Welt.

Der Brunnen wurde von Carl Wollek geschaffen und am 29.9.1912 enthüllt.

Das Kunstwerk wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und von den Vereinigten Metallwerken repariert. Seit 1951 steht er wieder an seinem ursprünglichen Ort.

Der Brunnen, der nach dem Umwälzprinzip betrieben wird, führt kein Trinkwasser, er ist zur Wasserdesinfektion mit Chlor versetzt. [13]

Kiwanis Clubsäule

Kiwanis Clubsäule

Die Gedenksäule des ersten Europäischen Kiwanis-Clubs Wien stand ehemals beim Hotel Inter-Continental auf der Seite der Lothringerstraße. Die Säule ist mit Mosaiken versehen, die aus dem Kinder-Mosaik-Programm „Monumente des Guten" entstanden waren. Die Säule wurde 2016 restauriert.

Der Club Kiwani hat es sich zur Aufgabe gemacht, anderen zu helfen, vor allem Kinder stehen im Mittelpunkt.

Stadtgartendirektion

Stadtgartendirektion

Die Direktion des Stadtgartenamtes wurde 1907 nach Plänen von Josef Pittner und Josef Pürzel erbaut. Um 1870 wohnte hier der Stadtgartendirektor Rudolf Siebeck, der den Stadtpark gestaltet hatte.

1990 wurde das Haus neu renoviert, bei dieser Gelegenheit erhielt es seine ursprüngliche Pergola wieder, sie ist nun allerdings verglast.

U-Bahnstation U4, Stadtpark

U4-Station Stadtpark von Otto Wagner

Die von Otto Wagner gestaltete ehemalige Stadtbahnstation wurde erst neulich renoviert und mit 30.1.2017 wieder eröffnet.

Zur Bauzeit hieß die Station noch Tegetthoffbrücke, nach der mittlerweile abgetragenen Brücke, 1897 wurde die Station eröffnet. Zur U-Bahnstation wurde sie 1977 umgebaut.


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Quellen

  1. Datenquelle: Stadt Wien - data.wien.gv.at
  2. Harald Havas, Furioses Wien, S. 11
  3. Verzeichnis der Wiener Naturdenkmäler, MA 22, 2011, S. 2
  4. http://www.topagrar.at/imgs/5/8/7/6/9/9/_c_ChristianJobst-Stimmung_mit_Farn_1_-e089fcbe8e4e39f0.jpg%7C
  5. http://www.genuss-festival.at/
  6. http://kurier.at/lebensart/leben/stille-oertchen-der-wc-stadtfuehrer/80.086.657/slideshow#80086657,80081641
  7. Eva Berger: Historische Gärten Österreichs: Wien. Böhlau Verlag Wien, 2004, S. 89
  8. http://www.antonbruckner.at/Gedenkstaetten.php?Staette=91&Ortid=101
  9. https://www.wien.gv.at/wiki/index.php?title=Brucknerdenkmal_(3,_Metternichgasse_8)
  10. Dieter Klein, Martin Kupf, Robert Schediwy: Stadtbildverluste Wien: Ein Rückblick auf fünf Jahrzehnte, LIT Verlag Münster, 2005, S. 239
  11. Friedrich Manz: Wiener kommunal-Kalender und städtisches Jahrbuch für 1918, Wien, Manz-Verlag, 1918, S. 24
  12. Alfred von Baldass: Wien: ein Führer durch die Stadt und ihre Umgebung, ihre Kunst und ihr Wirtschaftsleben, Compassverlag, 1928, S. 202
  13. http://www.stadtrechnungshof.wien.at/berichte/2009/lang/04-05-KA-VI-31-1-10.pdf