Sonnenfels-Denkmal

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Das Sonnenfels-Denkmal

Sonnenfels-Denkmal
Aufstellung laut Maiselplan, Standort [1]

Die Marmor-Büste des Josef von Sonnenfels wurde von Alois Düll 1889 gestaltet und am 17.Juli 1891 enthüllt.

Die Werk stellt einen nach rechts gewendete Kopf dar und ist in 2,3 Meter Höhe angebracht, sie steht auf einer Konsole. Die Schriftzüge sind an den drei Seiten der Konsole verteilt angebracht. Mittig befindet sich der Schriftzug "Sonnenfels", links "PROF. D. POLIT. WISSENSCH. 1763-91", und rechts "GEB. NIKLOSBURG 1733 GEST. 1817".

Das Denkmal wurde im November 1938 durch NS-Studenten beschädigt, es wurde daher rasch abmontiert und in ein Depot verbracht. Nach Kriegsende wurde es restauriert und wieder aufgestellt.

Josef von Sonnenfels

Sonnenfels (* 1733 Nikolsburg, Mähren, † 25. April 1817, Wien) war ordentlicher Professor für "Polizei- und Kameralwissenschaften" an der Universität Wien. Er erlangte vor allem als Schriftsteller der Aufklärung Bekanntheit, war aber auch Präsident der Akademie der bildenden Künste und Politiker (Niederösterreichische Regierung). Sonnenfels war auch Mitglied der Loge "Zur wahren Eintracht". Er ist neben diesem Denkmal auch als Statue über dem Gesims des Mittelrisalits am Erzherzog-Ludwig-Viktor-Palais (Schubertring 13) und am Maria-Theresien-Denkmal zu finden, außerdem wurde eine Gasse nach ihm benannt (siehe dazu auch: Sonnenfelsgasse).



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Quellen

  1. Thomas Maisel: Gelehrte in Stein und Bronze. Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien, Wien / Köln / Weimar 2007, S.10