Rabensteig

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Rabensteig

Wien 01 Rabensteig a.jpg

Benennung 1862
Benannt nach Zu den drei (schwarzen) Raben, Haus 1
Straßenlänge 116,06 Meter [1]
Gehzeit 1,40 Minuten
Vorherige Bezeichnungen Rabenplatz, Drei Rabengasse, Rabengasse, Auf der Möring


Namensgebung und Geschichte

Die Gasse ist seit 1862 nach dem Haus 1 "Zu den drei (schwarzen) Raben" Rabensteig benannt.

Das Areal des Bermudadreiecks gehört – so wie die anderen umliegenden Plätze – zu den ältesten der Stadt. Hier war der östliche Teil des römischen Legionslagers Vindobona.

Im 17. und 18. Jahrhundert waren hier viele jüdische Geschäfte angesiedelt, in den 70er Jahren war der Bereich als jüdisches Textilviertel bekannt.

Die Gasse hieß Rabenplatz, Drei Rabengasse, Rabengasse, und erhielt schließlich 1862 ihren heutigen Namen. Die Krümmung der Straße ist darauf zurückzuführen, dass sie dem Verlauf der Umwallung des ehemaligen Römerlagers angepasst wurde. Im Mittelalter hieß die Gasse „Auf der Möring“ (kleines Gerinne).

Das Bermudadreick

In den frühen 1980er-Jahren entstand das legendäre Bermuda-Dreieck. Es trug wesentlich dazu bei, das Textilviertel in ein Freizeitviertel umzuwandeln und das Wiener Nachtleben lebendiger zu machen. Inzwischen hat sich die Entwicklung verselbständigt: Die Lokal-Zone hat in den 1990er-Jahren das Ufer des Donaukanals erreicht und breitet sich dort erfolgreich aus.

Das erste Lokal, nämlich das Krah-Krah, eröffnete am 15. Mai 1980. Das Symbol mit den drei Raben und die Bezeichnungen Krah-Krah war nicht so zufällig gewählt, schon Anfang des 19. Jahrhunderts befand sich hier das Gasthaus zu den Drei Raben.

Nach dem Krah-Krah folgte die Kaktus-Bar (13.11.1980) und kurz danach das von Coop Himmelblau gestaltete (und für Live-Musik bekannte) Lokal „Der Rote Engel“. Alle anderen folgten dann in dichter Reihenfolge. Diese Ansammlung von Lokalen war nur möglich, weil kurz zuvor eine Liberalisierung der Gewerbeordnung stattfand: Die Bedarfsprüfung entfiel als Voraussetzung für den Gewerbeschein.

Häuser der Gasse



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Quellen

  1. Datenquelle: Stadt Wien - data.wien.gv.at