Löwelstraße 8

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Löwelstraße 8

Aliasadressen =Löwelstraße 8
Ehem. Konskriptionsnummer vor 1862: Teil des Palais Dietrichstein
Baujahr 1875
Architekt Viktor Rumpelmayer


Das ehem. Palais Figdor - Architektur und Geschichte

1875 errichtete der Architekt Viktor Rumpelmayer das prachtvolle Gebäude, in dem heute eine Botschaft untergebracht ist.

Rumänisch-orthodoxe Kirche

Im Gebäude befindet sich eine Kapelle, die der Auferstehung Christi geweiht ist. Sie wurde am 7.1.1907 geweiht und der rumänischen Metropolie Czernowitz unterstellt. In den 1960er-Jahren wurde die Kapelle umgestaltet, nun erhielt sie orthodoxe Ikonen und Wandmalereien. Kardinal König sprach von ihr als "Sixtinische Kapelle der Wiener Rumänen". Heute wird die Kapelle für Liturgien am Samstag (wöchentlich um 10 Uhr), aber auch für Taufen während der Wintermonate genutzt.

Botschaft des Fürstentums Liechtenstein

Im Haus ist heute die Botschaft des Fürstentums Liechtenstein untergebracht.

Wohnhaus bekannter Persönlichkeiten

Wohn- und Sterbehaus des Kunstsammlers Albert Figdor

Wohnung des Albert Figdor
Weitere Ansicht der Wohnung Figdors

Albert Figdor (* 16. Mai 1843 Baden bei Wien, † 22. Februar 1927, ebenhier) war Bankier und ein bedeutender Kunstsammler. Figdor hatte von seinem Vater und seinem Onkel ein riesiges Vermögen geerbt, das Bankgeschäft interessierte ihn jedoch nicht. Lieber wandte er sich der Sammlung von Kunstobjekten und der kulturgeschichtlichen Forschung zu. Schon sein Vater hatte eine Sammlung an Bildern und Kupferstichen begonnen, die Albert nun kontinuierlich erweiterte. Auch eine der größten Judaica-Sammlungen Europas gehörte zu seinen Schätzen.

Nach dem Tod Figdors wurde die wertvolle Sammlung zerrissen, großteil gelangten die Exponate zur Versteigerung ins Dorotheum. Der beträchtliche Viennensia-Bestand ist heute im Wien Museum verwahrt.



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Quellen