Kohlmarkt 16

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Grund-Information
Kohlmarkt 16 Gesamtansicht.jpg

Kohlmarkt 16

Aliasadressen =Kohlmarkt 16
Ehem. Konskriptionsnummer vor 1862: 254, 255, 256 | vor 1821: 265, 266, 267 | vor 1795: 136, 137, 138
Baujahr 1892, Portal: 1912
Architekt Franz Kupka, Gustav Orglmeister, Portal: Adolf Loos


Das Haus - Architektur und Geschichte

Portal der Manz'schen Buchhandlung

Das Haus wurde 1892 von Franz Kupka erreichtet.

Seit 1927 hat hier die Manzsche Verlags- und Universitätsbuchhandlung ihren Sitz.

Vorgängerhäuser

Bevor das heutige Haus errichtet wurde, befanden sich hier drei Häuser.

Die Häuser 255 und 254 waren einst ein Gebäude, das bereits im Jahr 1368 erstmals erwähnt wurde. Im 15. Jahrhundert scheint dafür der Name "des Füchsleins Haus" auf.

1556 wurde das Haus abgerissen, damals entstanden zwei getrennte Häuser. In dem einen (Stadt 254) befand sich 1806 das Bierhaus "Zum Lothringer", in dem der Dichter Eichendorff 1812 Theodor Körner kennenlernte. In einem Hinterzimmer des Lokals versammelte sich ab 1855 ein Verein namens "Grüne Insel", bei dem Grillparzer und Bauerfeind Mitglied waren.

In Haus 255 starb 1691 die Frau des Barockkünstlers Mathias Steinl, Anna Rosina.

Haus 256 wurde 1374 erstmals erwähnt und wurde gleichzeitig mit den beiden anderen Häusern 1891 abgerissen, um dem neuen Gebäude Platz zu machen.



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Quellen