Kleine Marxerbrücke

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Kleine Marxerbrücke

Wien Kleine Marxerbrücke.jpg

Benennung 1897
Benannt nach Marxergasse
Straßenlänge 52,4 Meter [1]
Gehzeit 0,6 Minuten
Vorherige Bezeichnungen Marxerbrücke


Die Kleine Marxerbrücke, eine Wienflussbrücke

Als Ende des 19. Jahrhunderts der Wienfluss im Wiener Raum reguliert wurde, entstanden im Zuge dessen zahlreiche neue Brücken. Die Architekten Friedrich Ohmann und Josef Hackhofer, die später auch die Wienflussverbauung im Stadtpark gestalteten, entwarfen sämtliche Brückenneubauten zwischen dem Stadtpark und der Einmündung des Wienflusses in den Donaukanal. In diesem Abschnitt wurden von 1899 bis 1900 die Stubenbrücke (beim Stadtpark), die Kleine Marxerbrücke, der Zollamtssteg (darunter schräg eine Stadtbahn-, heute U-Bahn-Brücke) und die Radetzkybrücke errichtet.

Die Brücke ist nach der - im 3. Bezirk an die Brücke anschließenden - Marxergasse benannt, die sie mit dem zum Stubenring führenden Oskar-Kokoschka-Platz im 1. Bezirk verbindet. Die Brücke selbst ist 26,5 Meter lang und 24 Meter breit.

Im Mittelalter befand sich an dieser Stelle die Vorstadt vor dem Stubentor, die Wien floss noch unreguliert. und wurde höchstens durch Behelfsstege an dieser Stelle überquert. 1848 wird erstmals eine Brücke erwähnt, sie dürfte jedoch beim Bau der Franz-Josephs-Kaserne zerstört worden sein.

1899 schließlich, die Kaserne war abgerissen worden, entstand diese Brücke und erhielt den Namen "Marxerbrücke", den Beinamen "Klein" bekam sie erst 1910.

Unterhalb der Brücke befinden sich Halterungen für Fernwärmeleitungen, sie wurden im Zuge der letzten Renovierung 2004 durch eine Verkleidung nahezu unsichtbar gemacht. [2]



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  1. Datenquelle: Stadt Wien - data.wien.gv.at
  2. Rathauskorrespondenz vom 5.5.2004: https://www.wien.gv.at/rk/msg/2004/0505/006.html