Kategorie:3. Bezirk - Denkmalschutz

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Bauwerk Adresse Beschreibung Denkmalgeschützt seit
Donaukanalregulierung und -verbauung (samt Brücken, Geländer und sonstigem) Donaukanal Die Verbauungen in der Landstraße gehen von der Wienflussmündung bis zur Rotundenbrücke. 2012
Wientalverbauung Stadtpark Die Regulierung des Wienflusses erfolgte in den Jahren 1894–1904, wo der größte Teil des Flusses in ein Betonbett gelegt wurde. Projektleiter waren Rudolf Krieghammer und Ludwig Leupschitz sowie Friedrich Ohmann und Josef Hackhofer (baukünstlerische Leitung). Otto Wagners Idee, den Fluss einzuwölben, um eine Prachtstraße zu errichten, wurde nur in einem Teilstück entsprochen. 2016
Amtsgebäude, Ehemaliges Hauptmünzamt Am Heumarkt 1 Das Amtsgebäude wurde 1835–1838 von Paul Sprenger erbaut. Der kubische Baublock mit nüchterner Fassadengestaltung gilt als frühes Beispiel des funktionalen „Beamtenklassizismus“. k.A.
Miethaus Am Heumarkt 3 Erbaut wurde dieser biedermeierlicher Zinshauskomplex 1828/29 von Josef Klee k.A.
Miethaus Am Heumarkt 5 Dieses biedermeierliche Zinshaus wurde 1828 von Josef Klee erbaut. Hofseitig gehen offene Pawlatschen über drei Geschoße. k.A.
Seilerhaus Am Heumarkt 7 Diese zweihöfige Zinshausanlage wurde 1808 von Josef Dalberg erbaut und 1826 erweitert sowie mit neuer Fassade versehen. Die Mittelachsen werden durch eine ionische Pilasterordnung akzentuiert, darüber ist ein Dreiecksgiebel, der eine Allegorie des Handels und der Industrie enthält. k.A.
Miethaus Am Heumarkt 9 Erbaut wurde dieses um drei Höfe gruppierte Zinshaus 1842 von Peter Gerl. k.A.
Miethaus Am Modenapark 3 Die Häuser um den Modenapark wurden 1926 an Stelle der Gartenanlage des 1916 demolierten Palais Modena angelegt. Sie sind durch glatte Fronten, die durch Balkone und Erker gegliedert werden, gekennzeichnet. Das Haus Nr. 3 stammt aus dem Jahr 1930 von Friedrich Mahler. k.A
Wohnhaus Am Modenapark 7 Dieses Haus wurde 1930/31 durch Rudolf Frass gebaut, die Skulpturen stammen von seinem Bruder Wilhelm Frass. k.A
Kath. Pfarrkirche, Erdberger Pfarrkirche hll. Peter und Paul Apostelgasse 1 Seit dem 14. Jahrhundert wird eine Kirche an dieser Stelle urkundlich erwähnt. Nach der Zerstörung 1683 wurde nach 1700 eine neue Kirche in barockklassizistischem Stil erbaut und 1770 mit einem Trikonchos und Turm erweitert. 1783 wurde sie Pfarrkirche von Erdberg. 1833–1833 erfolgten neuerliche Erweiterungen durch Karl Brandtner und Josef Klee. k.A
Figur, hl. Johannes Nepomuk Apostelgasse 1 Dieses Figur aus dem 18. Jahrhundert war in einer Mauernische des Hauses Apostelgasse 2 aufgestellt und wurde nach dessen Abbruch in den 1970er-Jahren an diesem Platz vor der Erdberger Pfarrkirche aufgestellt. k.A
Klosterschule der Schulschwestern vom III. Orden des hl. Franz von Assisi Apostelgasse 5 Die Klosterschule der Schulschwestern besteht aus einem langgestreckten, schlichtgegliederten Komplex mit Flügelbauten um einen Hof mit Kapelle. Das Haus Nr. 7 wurde 1846–1856 zusammen mit dem zu dieser Zeit entstandenen Haus Nr. 5 zu Kloster und Schule umgestaltet; 1852–1856 wurde die Kapelle erbaut. k.A
Badeanlage, Apostelbad Apostelgasse 18 1926 durch J. Tismann errichtet, ist dieses Bad durch geometrisch und floral reliefierte blaue Majolikagesimse und Majolikarahmen gegliedert. k.A
Kapelle Maria vom Siege, Pfarrkirche Arsenal Arsenal 10 Die Kirche im Arsenal wurde 1853–1856 von Carl Roesner nach dem Vorbild der Sainte-Chapelle in Paris erbaut. Es ist ein Sichtziegelbau mit einer Treppenanlage, einem Rundbogenportal und einem Glockentürmchen. Das Innere ist ein Saalraum mit Kreuzrippengewölbe. k.A
Arsenal, Objekt 202, sog. Ballonhalle Arsenal Arsenals 2015
Museum des Zwanzigsten Jahrhunderts Arsenalstraße 1 Aus dem von Karl Schwanzer gebauten Österreich-Pavillon der Expo 58 hervorgegangen, wurde diese Stahlkonstruktion 1960–1962 in leicht veränderter Form im Schweizergarten aufgestellt. k.A
Arsena Arsenalstraße Dieser 1849–1856 erbaute ehemalige militärische Gebäudekomplex aus ursprünglich 31 Objekten ist das älteste und bedeutendste Ensemble des romantischen Historismus in Wien. Er enthält neben Kommandogebäuden und Lagergebäuden (die nur noch zu einem geringen Teil erhalten sind) auch das Heeresgeschichtliche Museum. Unter der Bauleitung von General-Artillerie-Director Vincenz Freiherr von Augustin wurden einzelne Sektoren von später namhaften Architekten wie August Sicard von Sicardsburg, Eduard van der Nüll, Theophil von Hansen, Carl Roesner oder Ludwig Förster geplant. k.A
Ehem. Rekonvaleszentenheim der Barmherzigen Brüder Barmherzigengasse 8 Maria Theresia von Savoyen wurde es im 3. Viertel des 18. Jahrhunderts erbaut. 1877 wurde es bis auf den Südflügel demoliert und von Theodor Hoppe (Architekt)|Theodor Hoppe umgestaltet. k.A
Rabenhof, Theater Baumgasse 33-43, unger. Nr. Heinrich Schmid und Hermann Aichinger erbaut. Er gilt als einer der größten und repräsentativsten Gemeindebauten Wiens und als Hauptakzent der Erdberger Gemeindebauten aus den 1920er-Jahren. Das Areal ist in Form mehrerer begrünter Höfe sehr abwechslungsreich und locker verbaut. Am von ihm umschlossenen St. Nikolaus-Platz befindet sich das Rabenhof Theater, ein ehemaliges Kino. k.A
Relief, Grundstein, 8 Stiftertafeln Baumgasse 75 Diese Gedenktafeln dienen zur Erinnerung an das von Eduard Kuschée erbaute Mautner Markhof’sches Kinderspital, das 1875–2003 an dieser Stelle stand. k.A
Ehem. Schweineschlachthof, Arena St. Marx Baumgasse 80 Das Gelände des in dieser Form seit 1977 bestehenden Kultur- und Veranstaltungszentrums Arena wurde 1908/09 von Max Fiebinger als Neuer Schweineschlachthof erbaut. Er besteht aus ehemaligen Schlachthäusern und Ställen sowie einem späthistorischen Verwaltungsgebäude in Sichtziegelbauweise. k.A
Miethaus Beatrixgasse 20 Dieses schlicht fassadierte Zinshaus wurde 1833 von Anton Hoppe (Baumeister) erbaut, der Entwurf wird allerdings Joseph Kornhäusel zugeschrieben. k.A
Gartenpavillon im Arenbergpark Dannebergplatz Der Arenbergpark ist der Rest eines ursprünglich 1785 für Fürst Nikolaus I. Joseph Esterházy de Galantha angelegten Gartens, zu dem dieser mit Chinoiserien geschmückte Pavillon gehörte. k.A
Wohnhausanlage der Gemeinde Wien Dietrichgasse 32-34 In diesem Teil Erdbergs kamen nach dem Ersten Weltkrieg zahlreiche kleinere Grundstücke an die Stadt Wien, die sie für die Anlage mehrerer kleinerer und mittelgroßer Gemeindebauten im Bereich Dietrichgasse – Hagenmüllergasse – Rüdengasse – Drorygasse – Ludwig-Koeßler-Platz nützte. Dieses Wohnhaus wurde 1926 von Bruno Richter erbaut. k.A
Kommunaler Wohnbau, Landstraßer Hof Drorygasse 6-8 Dieser insbesondere durch seine zinnenartigen Dachgiebel charakteristische Hof wurde 1924/25 von Karl Badstieber erbaut. k.A
Kommunaler Wohnbau, Franz-Silberer-Hof Drorygasse 16-18 Dieser 1927/28 von Georg Rupprecht erbaute Hof, der auch zum Kardinal-Nagl-Platz eine Front hat, ist vor allem durch seine bogigen Loggienachsen charakteristisch k.A
Kommunaler Wohnbau, Erdberger Hof Drorygasse 19-23 Dieser 1921–1923 von Karl Schmalhofer erbaute Hof ist ein frühes Beispiel für die Erdberger Gemeindebauten. Die sparsame Gliederung ist auf die Portalachsen konzentriert, oberhalb der Eingänge befinden sich Medaillons mit Arbeiterdarstellungen. k.A
Kommunaler Wohnbau Engelsberggasse 3 Dieser Gemeindebau besteht (zusammen mit dem Haus Riesgasse 4) aus zwei durch einen Hof getrennte Einheiten. Er wurde 1926 von Alfred Chalousch und Heinrich Schopper bzw. Oskar Unger gebaut. k.A
Miethaus Engelsberggasse 4 Das Dannebergplatz-Viertel rund um den Dannebergplatz, für das dieses Haus ein Beispiel ist, ist ein geschlossenes und größtenteils erhaltenes Ensemble großbürgerlich-späthistoristischer Wohnbauten, die nach 1900 anstelle des Gartens des (ursprünglich Esterházyschen) Palais Arenberg errichtet wurden. Dieses Haus wurde 1907 von Leopold Fuchs errichtet k.A
Wohnhaus, sog. Schubertschlössl Erdbergstraße 17 An dieser Adresse bewohnte Franz Schubert ein Dachhäuschen in einem Haus aus Ende des 18. Jahrhunderts. Dieses Haus wurde 2012 in einen Neubau integriert. k.A
Wiener Straßenbahnmuseum Erdbergstraße 107–109 In dieser Straßenbahnremise, die 1901–1990 in Betrieb war, befindet sich heute ein Museum k.A
Kommunaler Wohnbau, Anton-Wildgans-Hof Grasbergergasse 4 Dieser 1931–1933 von Viktor Mittag und Karl Hauschka erbaute aus mehreren Höfen bestehende Gemeindebau ist eines der letzten Großprojekte des „Roten Wien“ der Zwischenkriegszeit. k.A
Ehem. Atelier des Bildhauers Josef Engelhart Hafengasse 1a Erbaut wurde dieses Atelier 1901 von Ferdinand Fellner III., damit im Zusammenhang steht auch der Bau des Hauses Steingasse 15, das ebenfalls Josef Engelhart gehörte. Beide Gebäude haben (insbesondere in ihren Gitterformen) Anklänge an den Brüsseler Jugendstil. k.A
Kommunaler Wohnbau, Franz-Schuster-Hof Hagenmüllergasse 14–16 Dieser Gemeindebau wurde 1927/28 von Alfred Kraupa erbaut und ist durch eine von Erkern und überhöhten Risaliten akzentuierte symmetrische Front charakterisiert. k.A
Kommunaler Wohnbau Hagenmüllergasse 21-23 Von Karl Dirnhuber 1926–1928 erbaut, zieht sich die Anlage um einen weiten Straßenhof und ist rhythmisch durch sichtbar belassene Stahlbetondeckplatten akzentuiert. k.A
Kommunaler Wohnbau Hagenmüllergasse 25 Hugo Mayer 1927 erbaut, ist dieser Gemeindebau durch mit kleinteiligen Fenstern versehene Risaliten akzentuiert. k.A
Schule, Salesianum Hagenmüllergasse 31 Dieses Knabenheim der Gesellschaft der Salesianer Don Boscos (denen auch die benachbarte Kirche gehört) wurde 1908–1910 in romanisierender Sichtziegelbauweise errichtet. k.A
Wohnbauten, Felleis-Hof Hagenmüllergasse 32 Dieser Gemeindebau wurde 1927/28 von Johann Rothmüller erbaut und ist durch seine symmetrische, breitgelagerte Front charakterisiert. k.A
Kath. Pfarrkirche, Neuerdberger Pfarrkirche hl. Johannes Don Bosco Hagenmüllergasse 33 Dieser Stahlbetonbau wurde von 1954 bis 1958 nach Plänen von Robert Kramreiter errichtet. Er besteht aus einem einseitig durchfensterten basilikalen Langhaus und einem Turm, der auch als Jugendherberge dient. k.A
Wohn- und Geschäftshaus der Elisabethinen Invalidenstraße 13–19. Dieses langgestreckte Wohnhaus wurde 1932–1936 von Karl Koblischek gebaut. Es ist durch Sohlbankgesimse und Loggienbalkons gegliedert und enthält ein Kachelbild mit der alten Verbauung. k.A
Pfarrkirche zur Dreimal wunderbaren Muttergottes und Kloster Jacquingasse 12–14 Die Klosterkirche beim Mutterhaus der Kongregation der Töchter der göttlichen Liebe wurde 1890/91 mit Richard Jordan im neoromanischen Stil erbaut. 1939 wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben. k.A
Russisch-orthodoxe Kathedrale hl. Nikolaus Jauresgasse 2 Die Russisch-orthodoxe Kathedrale wurde 1893–1899 als Botschaftskirche nach Plänen von Grigori Iwanowitsch Kotow von Ludwig Giacomelli erbaut. Es ist ein kubischer Baublock mit fünf Turmaufsätzen mit Zwiebelhelmen. Der Dekor folgt altrussischen Formen. Die Unterkirche ist Alexander Newski geweiht. 2012
Ehem. Palais Redlich Jauresgasse 3 Karl König erbaute Palais weist Neorenaissanceformen mit secessionistischen Anklängen auf. k.A
Ehem. Palais Sigray Saint-Marsan Jauresgasse 9 Ecke Reisnerstraße/Jaurèsgasse. Dieses aus zwei Schautrakten bestehende Palais in Neorenaissanceformen, wurde 1872 von Victor Rumpelmayer erbaut und 1880 leicht verändert. Es beherbergt die Iranische Botschaft in Wien. k.A
Anglikanische Kirche, Christ Church Jauresgasse 19 Dieser kleine neogotische Rohziegelbau wurde 1875 von Victor Rumpelmayer erbaut und war traditionell die Kirche der britischen Botschaft. Straßenseitig weist sie ein Eingangsportal zwischen Strebepfeilern und Spitzbogenfenster auf, am Chor befindet sich ein dreiteiliges Fenster und eine Sakristei als niedriger Anbau. Die Einrichtung im Inneren weist einfache neogotische Formen auf, an der rechten Wand befindet sich eine Reliefbüste von Königin Victoria. 2012
Amtshaus für den III. Bezirk Karl-Borromäus-Platz 3 Das 1882–1884 von Rudolf Schwanberger erbaute Amtshaus bildet mit dem dahinter gelegenen Haus aus 1869 eine Einheit. Zum Platz hin eine Monumentalgliederung mit korinthischer Doppelpilasterordnung zu sehen, ist das Gebäude an den Seitenfronten schlicht gehalten. k.A
Spitals-/Anstaltskapelle hl. Elisabeth bei Kleingasse 3 Mautner-Markhofschen Kinderspitals ist dessen letzter erhaltener Gebäudeteil. k.A
Kath. Pfarrkirche, Weissgärber Pfarrkirche hl. Othmar Kolonitzplatz 1 Dieser auf dem Platz freistehende neugotische Backsteinbau wurde 1866–1873 durch Friedrich von Schmidt erbaut und ersetzte eine ältere Margaretenkirche am heutigen Radetzkyplatz k.A
Pfarrhof Kolonitzplatz 1 Dieses Gebäude, das sowohl den Pfarrhof der Weißgerberkirche als auch eine Volksschule beherbergt, wurde 1870–1872 von Georg Hausmann und Wilhelm Fraenkel errichtet. Es ist in seinem Sichtziegelstil ein Pendant zur Kirche k.A
Wohnhaus, Haus Stonborough-Wittgenstein Kundmanngasse 19 Dieses Haus wurde 1926–1928 vom Philosophen Ludwig Wittgenstein gemeinsam mit dem Architekten Paul Engelmann geplant, wobei sich Wittgenstein um viele Details selbst kümmerte. Es wird daher auch immer wieder (nicht zuletzt der Klarheit seiner Formen wegen) in Beziehung zu seinen logischen Abhandlungen gebracht. k.A
Gymnasium Kundmanngasse 20-22 Dieser freistehende strenghistoristische Baublock um zwei Innenhöfe wurde 1876 als Pendant zum Palais Rasumofsky errichtet, mit dem er sich Rücken an Rücken befindet. k.A
Miethaus, Geschäftseinrichtung, Zu den fünf Glückskugeln, Petrus-Apotheke Kundmanngasse 29 Dieses Gebäude aus dem späten 18. Jahrhundert entspricht der damaligen Vorstadtverbauung. k.A
Miethaus Kundmanngasse 35 Dieses Haus bildet mit seinem Nachbarhaus ein Ensemble von Vorstadthäusern mit Plattendekor aus dem späten 18. Jahrhundert. k.A
Bürgerhaus Kundmanngasse 37 Dieses Haus bildet mit seinem Nachbarhaus ein Ensemble von Vorstadthäusern mit Plattendekor aus dem späten 18. Jahrhundert. k.A
Ehem. Schule Landstraßer Gürtel 3 Dieses Gebäude liegt am Rand des Belvedere-Schlossparks und dient heute als Souveniergeschäft. k.A
Ehem. Hoffmann-La Roche-Gebäude, Hotel Daniel Landstraßer Gürtel 5 Dieses 1960–1962 von Georg Lippert für Hoffmann-La Roche errichtete Bürogebäude steht an der Stelle des alten Palais Lanckoroński. Seit 2011 beherbergt es ein Hotel, die seit 2012 angebrachte Bootsskulptur auf dem Dach stammt von Erwin Wurm. k.A
Tramway-Wartehäuschen gegenüber Landstraßer Gürtel 9–11 Dieses kleine Straßenbahnwartehäuschen liegt am Schweizergarten, gegenüber der Fasangasse. Es stammt aus der Zeit um 1910 von Christoph R. Ernst.Es ist das einzige erhaltene Wartehäuschen aus dieser Zeit. k.A
Elisabethinenkloster mit Kirche hl. Elisabeth und Spital Landstraßer Hauptstraße 4a Dieses barocke Stiftskrankenhaus mit Stiftskirche, das in seiner Front der Straßenkrümmung folgt und einen markanten Turm aufweist, wurde 1711 durch Franz Jänggl errichtet und nach einer Überschwemmung ab 1743 durch Franz Anton Pilgram vollständig umgebaut. Das Kloster wurde 1779 durch Josef Gerl und der Spitalstrakt 1834–1836 durch Josef Eyselt nochmals umgebaut. Die Inneneinrichtung der Klosterapotheke ist original barock. k.A
Figur, hl. Nikolaus Landstraßer Hauptstraße 11 Landstraße war in früherer Zeit auch als Nikolaivorstadt bekannt, das wird von dieser Figur versinnbildlicht. Sie stammt vom Vorgängerhaus und wurde 1991 bei der Errichtung dieses Hauses in dasselbe integriert. k.A
Miethaus Landstraßer Hauptstraße 13 Dieser große frühhistoristische Zinshof mit flachen Dekorelementen wurde 1853 von Eduard Kuschée errichtet. Im Stichbogenportal befinden sich originale Türflügel und in den Einfahrten zwei Figurengruppen (Marienkrönung und Dreifaltigkeit) aus dem 18. Jahrhundert. k.A
Miethaus, Sünnhof Landstraßer Hauptstraße 28 Das Haus stammt ursprünglich aus dem 18. Jahrhundert, wurde aber 1823 von Peter Gerl umgebaut und neu fassadiert. Es ist ein langgestrecktes Durchhaus zur Ungargasse. Auf dem Korbbogenportal befinden sich ein Zeuskopf und blumenwindende Genien, in der Einfahrt Nischen mit Figuren der Heiligen Florian und Sebastian. k.A
Wohnhaus Landstraßer Hauptstraße 36 Das Haus wurde 1785 erbaut und hat eine rundbogige Einfahrt, die in einen langgestreckten Hoftrakt führt. k.A
Wohnhaus Landstraßer Hauptstraße 38 Dieses Haus stammt und Kern aus dem 17. Jahrhundert, wurde im 18. Jahrhundert aber umgebaut. Auffällig ist der Putzfelddekor. k.A
Kath. Pfarrkirche, hl. Rochus, ehem. Klosterkirche der Augustiner Eremiten Landstraßer Hauptstraße 54 Unbeschuhten Augustiner, die 1630 nach Wien berufen wurden. Nachdem die erste Kirche nach Kriegsschäden 1683 zerstört wurde, erfolgte nach 1681 ein Wiederaufbau in mehreren Stadien, der 1712 abgeschlossen wurde. Ausführende Architekten waren Kaspar Offel und Christian Oettl, die Zuschreibung zu Anton Ospel könnte auf einer Verwechslung beruhen. Die Fassadenskulpturen wurden von Georg Anton Eberl geschaffen. Das Altargemälde stammt von Peter Strudel. 1783 wurde die Kirche zur Pfarrkirche. k.A
Pfarrhof der Rochuskirche, Rest des ehem. Klosters Landstraßer Hauptstraße 56 In diesem Rest des 1812 aufgehobenen Klosters ist der Pfarrhof der Rochuskirche untergebracht. Zwei Flügel des ehemaligen Kreuzganges sind noch erhalten. k.A
Wohnhaus, Haus Fernolendt Landstraßer Hauptstraße 74 Dieses Haus wurde im späten 18. Jahrhundert erbaut und 1804 erneuert, die frühhistoristische Fassade stammt von 1849. In den mittleren Achsen sind markante Rundbogenfenster. Im Hof befindet sich ein Wandbrunnen mit Delphinen. k.A
Wohnhaus, Zum grünen Kopf Landstraßer Hauptstraße 106 Dieses biedermeierliche Vorstadthaus wurde 1822 von Josef Klee erbaut. An den pilastergegliederten Mittelfenster des Mittelrisaliten befindet sich figuraler Reliefschmuck. k.A
Wohnhaus, Zum Bodensee Landstraßer Hauptstraße 110 In diesem Bereich sind drei unveränderte Häuser aus dem frühen 19. Jahrhundert als Ensemble erhalten. Bei diesem Haus ist oberhalb des Eingangstors eine Szenerie vom Bodensee dargestellt. k.A
Miethaus, Zum Kometstern Landstraßer Hauptstraße 112 Das ist das mittlere Haus eines Ensembles von drei Häusern aus dem frühen 19. Jahrhundert. Das Hauszeichen mit der Darstellung eines Kometen ist in Form eines Reliefs unterhalb eines der Fenster zu sehen. k.A
Miethaus, Zum schwarzen Kopf Landstraßer Hauptstraße 114 Dieses dritte Biedermeierhaus wurde 1802 erbaut. Es weist charakteristische Palmettenfriese in den Portalzwickeln, in der Leiste darüber und den Fensterlunetten auf. Der namensgebende schwarze Kopf ist eine Maske oberhalb des Eingangs. k.A
Herz-Jesu-Kirche und Kloster/Spital der Dienerinnen zum Heiligsten Herzen Jesu Landstraßer Hauptstraße 137 Dieser Spitalskomplex mit Kirche wird von den Dienerinnen vom Heiligsten Herzen Jesu betrieben und 1903–1906 von Gustav Neumann errichtet. Die Kirche ist als Basilika im neoromanischen Stil gebaut und durch ihre mächtige Turmfassade gegen die Landstraßer Hauptstraße charakterisiert. k.A
Miethaus, Ehem. Herz-Jesu-Schule, Eos-Kino Landstraßer Hauptstraße 137A Von Felix Angelo Pollak wurde das Gebäude 1930/31 als Schule und Schwesternheim gebaut, ab den 50er-Jahren beherbergte es jahrzehntelang das Eos-Kino. Der Bau in sachlich-expressiven formen ist um das turmartige Treppenhaus gestaffelt. k.A
Villa/Landhaus Landstraßer Hauptstraße 140–142 Diese rustikale Villa in barockklassizistischen Formen wurde 1902 von Franz von Neumann erbaut. k.A
Kommunaler Wohnbau, Marianne-Hainisch-Hof Landstraßer Hauptstraße 149 Dieser kommunale Wohnbau wurde 1927/28 von Rudolf Perthen erbaut. k.A
Sankt Marxer Friedhof Leberstraße 6-8 Der St. Marxer Friedhof ist der letzte erhaltene der von Joseph II. außerhalb des Linienwalls gegründeten Communalen Leichenhöfe. Er enthält einen reichen Bestand von Grabdenkmälern des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts, insbesondere auch von bedeutenden Persönlichkeiten dieser Zeit. k.A
Marienkapelle samt Madonnenrelief, Pestkapelle Leonhardgasse 2-10 Für das Marienbild Magna Mater Austriae, das aus der Zeit um 1700 stammt, wurde um 1815 eine Kapelle mit Weiheinschriften erbaut, die beim Bau der umgebenden städtischen Wohnhausanlage in diese integriert wurde, und eine Art Nische bildet. k.A
Spital/Ambulatorium, Miethaus, ehem. Svetlinsche Heilanstalt Leonhardgasse 3-5 Dieser dreigeschoßige Bau mit von turmartigen Erkern flankierter Front repräsentativem Ädikulaportal wurde 1884 von Ferdinand Seif erbaut. k.A
Ehem. Tierärztliche Hochschule, Universität für Musik und darstellende Kunst Linke Bahngasse 11 In diesem Gebäude befand sich bis 1996 die Veterinärmedizinische Universität. Errichtet wurde es im nüchternen, klassizierenden Stil des Hofbauamtes an Stelle eines älteren Tierspitals 1821–1823 von Johann Amann. Es hat eine lange, schlichte Fassade zur Bahngasse hin, dahinter befindet sich ein querrechteckiger Hof mit einigen anderen Bauten. k.A
Musikhochschule und Akademietheater Lothringerstraße 18 Die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und das Akademietheater bilden mit dem Konzerthaus einen einheitlichen Baukörper. Es ist ein freistehender neoklassizistischer Baublock, der 1912/13 im Zuge der Wienflusseinwölbung von Ludwig Baumann, Ferdinand Fellner und Hermann Helmer erbaut wurde. Das Theater war ursprünglich der Theatersaal der Hochschule und wurde 1924 an das Burgtheater angeschlossen. 1939–1941 und 1974/75 fanden jeweils Umgestaltungen statt. Der Eiserne Vorhang mit Ansichten des Heldenplatzes stammt von Franz von Zülow. k.A
Wiener Konzerthaus Lothringerstraße 20 Das Konzerthaus bildet mit der Musikhochschule einen einheitlichen Baukörper. Die Dekordetails stammen von Ernst Hegenbarth, auch das an der Stirnfront befindliche Zitat aus Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“. Im Foyer befindet sich das Original von Caspar von Zumbuschs Beethoven-Statue. Traditionell gibt es drei Säle: den Großen Saal, 'Mozart- und "Schubert-Saal, seit 1998 gibt es auch den Neuen Saal. k.A
Löwen-Kino Löwengasse 33 Dieses ehemalige Kino wurde 1922 von Mauthner & Rothmüller erbaut. Es hat eine Fassade mit Kerbschnittdekor, in der Mittelachse befinden sich die Reliefs zweier Masken und eines Löwen. 2014
Wohn- und Geschäftshaus, Palais des Beaux-Arts Löwengasse 47-47a Ursprünglich als Geschäftshaus gedacht, wurde dieses Wohn- und Bürohaus von Anton und Josef Drexler 1908/09 erbaut. Es verbindet auf eigenständige Weise späthistoristische Formen mit Dekorationsmotiven in der Manier des französisch-belgischen Jugendstils. k.A
Kommunaler Wohnbau Ludwig-Koeßler-Platz 3 Dieser Gemeindebau wurde 1926/27 von Artur Berger, Josef Berger Josef Berger und Martin Ziegler gebaut. Die Fronten, vor allem zur Schlachthausgasse hin, sind durch Erker und gemauerten Balkonbrüstungen in sachlich-kubischen Formen rhythmisiert. k.A
Kommunaler Wohnbau, Hanusch-Hof Ludwig-Koeßler-Platz 4 Der Hanuschhof wurde 1924/25 von Robert Oerley erbaut. Das Gebäude ist in Dreiecksform um einen weiten begrünten Hof gebaut. Zur Dietrichgasse hin wird es durch weitere Straßenhöfe aufgelockert und durch Kanterker rhythmisiert. k.A
Miethaus, Zu den drei Tauben Marokkanergasse 3 Diese große vormärzliche Zinsanlage wurde 1817 von Karl Ehmann für Franz von Abensberg und Traun errichtet. Das Haus erstreckt sich um zwei Höfe, die lange Front ist durch zwei Risalite mit großer Pilasterordnung gegliedert. k.A
Miethaus Marokkanergasse 7 Dieses Zinshaus aus josephinischer Zeit ist mit Plattendekor über genutetem Sockel ausgestattet. k.A
Sophiensäle, ehem. Sophienbad Marxergasse 17 Ursprünglich als Schwimmbad gebaut, sind die Sofiensäle eine der ersten großen Eisenkonstruktionen in Wien. Der ursprüngliche Bau erfolgte 1845–1848 durch August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll, es gab aber weitreichende Umbauten 1870, 1886 und vor allem 1899, aus dieser Zeit stammt auch die heutige Fassade. 2001 brannten die Säle ab und standen jahrelang als Brandruine da. Seit 2014 sind die noch vorhandenen Teile (Vorderfront und tragende Mauern) in ein neu errichtetes Wohn- und Bürohaus integriert worden. k.A
Stadtpalais, Ehem. Palais Bourgoing, Springer, Rothschild Metternichgasse 8 In diesem 1891 von Armand Bauqué und Albert Pio in den Formen des französischen Frühklassizismus erbauten Palais befindet sich heute eine Außenstelle der Musikuniversität. Das Gebäude ist von der Straße zurückversetzt und weist einen pilastergegliederten Mittelrisaliten mit Attikageschoß auf. Die Innenausstattung ist in Neo-Empire-Formen gehalten. Der Eingang erfolgt durch ein prächtiges Schmiedeeisengittertor, seitlich befindet sich ein Pförtnerhäuschen. Es ist das zweite der beiden von den Architekten in der Metternichgasse für Othon de Bourgoing erbauten Palais. k.A
Ehem. Palais Bourgoing, Universitätsgebäude Musik und darstellende Kunst Metternichgasse 12 Das späthistoristische Palais mit gebänderter Fassade und Empire-Schmuckelementen wurde 1890 von Armand Bauqué und Albert Pio errichtet. Es ist das erste der beiden von den Architekten in der Metternichgasse für Othon de Bourgoing erbauten Palais. 2013
Kommunaler Wohnbau Neulinggasse 39 Diese Wohnhausanlage wurde 1930/31 von Armand Weiser erbaut. k.A
Miethaus Neulinggasse 52 Dieses 1935–1938 von Siegfried Drach erbaute Wohnhaus ist ein in Wien seltenes Beispiel für einen originalen und gut erhaltenen funktionalistischen Bau der 30er-Jahre. k.A
Wohn- und Geschäftshaus, Teil d. Palais Des Beaux Arts Paracelsusgasse 9
k.A
Schule der Stadt Wien Petrusgasse 10 Diese 1910/11 vom Stadtbauamt erbaute Schule mit Straßenhof gegen den Klopsteinplatz ist ein monumentaler, blockhafter Bau, der an seiner Vorderseite Relieffiguren (vor allem den hl. Petrus) aufweist. k.A
Wohnhaus Posthorngasse 5 Dieses Biedermeierhaus mit Reliefdekor (Putten und Palmetten) wurde 1827 von Peter Gerl senior erbaut. k.A
Schloss Belvedere samt Schlosspark mit Baulichkeiten Prinz-Eugen-Straße 27 Dieser von Johann Lukas von Hildebrandt für Prinz Eugen von Savoyen errichtete Komplex ist einer der bedeutendsten barocken Schlossbauten in Österreich. Die Anlage besteht aus dem Oberen Belvedere (errichtet 1721–1723), dem Unteren Belvedere (errichtet 1714–1716) und dem dazwischenliegenden Schlossgarten (nach 1700 gestaltet durch Dominique Girard). Die Gebäude beherbergen heute die Österreichische Galerie Belvedere. k.A
Schweizer Botschaft, ehem. Reitschule des Palais Schwarzenberg Prinz-Eugen-Straße 7–11A Die ehemalige Reitschule mit Wirtschaftsgebäuden des Palais Schwarzenberg (siehe unten) wurde 1751 von Andrea Altomonte erbaut. 1927–1929 wurde von Karl Wilhelm Schmidt eine Neugestaltung vorgenommen, bei man sich jedoch an die barocken Formen anlehnte. k.A
Österreichische Rettungsgesellschaft Radetzkystraße 1 Die Rettungszentrale wurde 1897–1899 von Ferdinand Hrach und Franz von Gruber erbaut. Das Gebäude hat eine gegen den Wienfluss sich verjüngende Front mit einem Fassadenturm. Auf halber Höhe befindet sich eine Portraitbüste von Jaromír Mundy, dem Gründer der Rettungsgesellschaft. k.A
Bildstock, Hl. Dreifaltigkeit bei Radetzkystraße 1 Die 1856 in diesem Bereich aufgestellte Dreifaltigkeitssäule mit Engelskopfkapitell stammt aus dem Jahr 1683 und wurde seither mehrfach restauriert. Der volutengeschmückte Inschriftensockel wurde Anfang des 18. Jahrhunderts hinzugefügt. k.A
Miethaus, Ehem. Stallungen des Palais Rasumofsky Rasumofskygasse 20, 22, 24 Die ehemaligen Stallungen des Palais Rasumofsky wurden 1803–1807 erbaut und 1848–1854 aufgestockt und zum Zinshaus umgebaut. Zur Rasumofskygasse hin ist die Front mehrfach gestaffelt. k.A
Gartenpalais, Ehem. Palais Rasumofsky, Geologische Bundesanstalt Rasumofskygasse 23-25 Das Palais wurde 1806 von Louis Montoyer für den Botschafter des Russischen Reiches, Andrei Kirillowitsch Rasumowski erbaut. Es ist der bedeutendste erhaltene klassizistische Palastbau in Wien. Der Form nach ist es ein streng kubischer Baublock mit Risaliten oder (zur Straße hin) mit vorgebauten Säulenportiken. Daran schließt rechtwinkelig ein Gartentrakt an. Der Garten erstreckte sich ursprünglich bis zum Donaukanal. 1814/15 brannte der Gartentrakt ab und wurde in vereinfachter Form von Joseph Meissl wiederaufgebaut. k.A
Postamt, ehem. Telefonzentrale Rasumofskygasse 29 Die ehemalige Telephon-Zentrale wurde 1920 von Julius Müller erbaut. Es ist ein repräsentativer Bau in zurückhaltenden neoklassizistischen Formen. Die drei unteren Stockwerke sind durch Lisenengliederung zusammengefasst, den oberen Abschluss bildet ein breiter Giebel. k.A
Miethaus, Home Suisse Reisnerstraße 4 Dieses biedermeierliche Zinshaus stammt aus 1826 und wurde von Peter Gerl erbaut. k.A
Ehemalige Britische Botschaft Reisnerstraße 40 Das ehemals zur britischen Botschaft gehörende Bürogebäude in zurückhaltenden neoklassizistischen Formen wurde 1913/14 von Ernst Epstein erbaut. Oberhalb der Portalanlage mit dorischen Freisäulen sind die Geschoße mit ionischen Riesenpilastern gegliedert. Auch das marmorverkleidete Vestibül und das prunkvolle Stiegenhaus sind auf Repräsentation ausgerichtet. k.A
Stadtpalais, Ehem. Palais Nassau, Russische Botschaft Reisnerstraße 45, 47 Dieses Palais, das die Botschaft der Russischen Föderation beherbergt, wurde 1872 von Alois Maria Wurm-Arnkreuz erbaut und später aufgestockt. Es ist in den Formen der Neu-Wiener Renaissance gehalten. Der Portalvorbau ist dreiachsig mit seitlichen Auffahrtsrampen. Die ursprüngliche Ausstattung ist in der Beletage teilweise erhalten. 2012
Ehem. Palais Hohenberg Reisnerstraße 55-57 Dieses monumentale strenghistoristische Doppelhaus in Neorenaissanceformen wurde 1873 von Wilhelm Fraenkel erbaut. Der Mittelrisalit ist durch Balkone und Freisäulenordnung in Supraposition stark gegliedert, markant sind die Figurennischen. k.A
Botschaft der Republik Kroatien, Otto Wagner Haus Rennweg 3 Dieses Haus bildete ursprünglich mit den Häusern Rennweg 1a und Rennweg 5 ein Ensemble, von dem dieses der zentrale und wichtigste Teil war. Es wurde nach der Niederreißung der Leibgardekaserne 1890 erbaut und markiert im Werk Otto Wagners den Übergang zwischen Historismus und Jugendstil. Es wurde von Wagner als Privatpalais und Ateliergebäude errichtet.

Bis 2011 beherbergte es die serbische, danach die kroatische Botschaft.

k.A
Gardekirche, ehem. Kaiserspitalskirche zum Gekreuzigten Heiland Rennweg 5 Ursprünglich die Kirche des kaiserlichen Hofspitals und später der Leibgardekaserne, wurde sie von Nikolaus von Pacassi 1754–1763 in klassizistischem Stil erbaut und gilt als eines seiner Hauptwerke. Die Innenausstattung ist im Stil des höfischen Rokoko gehalten. 1898 erfolgte eine Renovierung und Aufstockung durch Richard Jordan. k.A
Miethaus, Gustav Mahler-Wohnhaus Rennweg 5 Dieses Haus mit Hauptfront in der Auenbruggergasse bildet mit dem Palais Hoyos und dem mittlerweile stark veränderten Haus Rennweg 1a ein Ensemble. Der Fassadendekor ist schlichter gehalten aber in einem ähnlichen Stil. Gustav Mahler wohnte hier 1898–1909. k.A
Salesianerinnenkloster Mariae Heimsuchung Rennweg 8–10 Diese hochbarocke Klosteranlage mit Kirche ist aufgrund ihrer Einheitlichkeit und Geschlossenheit bemerkenswert. Ursprünglich 1717 als Witwensitz der Kaiserin Wilhelmine Amalie gestiftet, wurden Kloster und Kirche 1717–1728 von Donato Felice d’Allio erbaut. Einzelne Umbauten erfolgten 1782–1786 durch Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg. Die Kirche im Haupttrakt ist durch eine Art Ehrenhof von der Straße zurückversetzt, ihre Kuppel ist weithin sichtbar. Westlich der Kirche das an das Gelände des Belvedere anschließende Klostergebäude, das immer noch von den Salesianerinnen bewohnt wird. k.A
Ehem. Kunstabteilungen der Österreichischen Staatsdruckerei Rennweg 12a Alfred Kern erbaut. Die Fassade hat neoklassizistische Formen, zwei der Achsen sind Pylon (Architektur)|pylonartig erhöht, mit reliefierten k.u.k. Wappen versehen und enden in Gitterkronenaufsätzen. k.A
Sacre-Coeur-Klosterkirche der Ordensfrauen vom Heiligsten Herzen Jesu Rennweg 31 und 31a Diese schräg zum Rennweg liegende Kirche mit hoher Giebelfassade wurde 1875–1877 von Ferdinand Zehengruber in einem an das italienische 14. Jahrhundert angelehnten Stil erbaut. In den Bau der Schule (und teilweise auch der Kirche) wurde das ältere Kaunitzschlössl einbezogen, das 1867 vom Orden erworben wurde. Kloster und Schule wurden 1872–1893 erbaut. k.A
Miethaus, Haus Anton Öfferl Rennweg 56 Dieses damalige Vorstadthaus mit Balusterparapet und Fensterlunetten wurde 1804 von Josef Adelpoldinger erbaut. k.A
Kath. Filialkirche, Erlöserkirche und ehem. Redemptoristinnenkloster der Tröster von Gethsemane Rennweg 63, 63a Diese ehemalige Klosterkirche wurde 1834–1836 von Carl Roesner unter Mitarbeit von Anton Hoppe erbaut. Sie ist einfach und regelmäßig im Stil des romantischen Historismus in Frührenaissanceformen gehalten. Die Klostertrakte wurden 1908 umgebaut. k.A
Ehem. Reithalle der Waisenhauskaserne Rennweg 89b Das Waisenhaus am Rennweg wurde 1742 gestiftet, und nach mehreren Arealerweiterungen 1767 und 1832 anschließend mehrmals umgebaut. Die Waisenhausfunktion wurde 1795 aufgegeben und der Gebäudekomplex in eine Artilleriekaserne umgewandelt. Für diese Kaserne wurde 1854 eine Winterreitschule von August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll gebaut. Es handelt sich um einen basilikal aufgebauten Backsteinbau mit Pferdereliefs. k.A
Kath. Pfarrkirche, Waisenhauskirche Mariae Geburt Rennweg 91 Für das 1742 gestiftete Waisenhaus wurden in Folge Kapellen gebaut. Die heutige Kirche wurde ab 1768 von Thaddäus Karner und Leopold Grossmann erbaut. 1774 war die Inneneinrichtung abgeschlossen.1783 wurde die Kirche zur Pfarrkirche. Sie ist ein durch seitliche Konchen ausgeweiteter Saalbau, der in die niedrigere Front des ehemaligen Waisenhauses eingespannt ist. Das weiß-golden gehaltene barock-klassizistische Innere ist durch seine Einheitlichkeit bemerkenswert. k.A
Pfarrhof Rennweg 91 Der Pfarrhof ist ein Rest des Waisenhauses am Rennweg und wurde in dieser Form 1759–1763 erbaut. Es ist ein einfacher traufständiger Bau mit Korbbogeneinfahrt und Rechteckfenstern mit Klostergittern. 2017
Wohnhaus, Hainisch-Haus, Zum Goldenen Stern Rochusgasse 7 Das biedermeierliche Vorstadthaus „Zum Goldenen Stern“ wurde 1814 erbaut, die Fassade wurde 1878 stark verändert. Es war das Wohnhaus von Marianne Hainisch. k.A
Kommunaler Wohnbau, Anton-Kohl-Hof Rüdengasse 8–10 Anton Kohl benannt. Gegen die Rüdengasse präsentiert es sich mit breiter Rundbogentoreinfahrt, gegenüber der Göllnergasse weist er einen Straßenhof auf. k.A
Befestigungsanlage, Reste des Linienwalls Rundweg Der Linienwall wurde in den Jahren nach 1704 als palisadenverstärkter Erdwall zum Schutz Schutz der Vorstädte gegen die Kuruzzen errichtet und 1738 zusätzlich mit Ziegeln ausgemauert. Er diente nicht nur als zweite Verteidigungsanlage Wiens, sondern auch als Zollgrenze. Daher wurde er erst nach 1890, als der Beschluss gefallen war, die Vororte einzugemeinden, geschleift. Im dritten Bezirk gibt es zwei von drei Relikten. k.A
Ehem. Palais Schnapper-Weisweiler Salesianergasse 3a Das ist der kleinere, ältere und noch erhaltene Teil des Palais Schnapper-Weisweiler. Er wurde 1891 von Ferdinand Fellner und Hermann Helmer in späthistoristischer Form (nach dem Vorbild französischer Hôtels des 17. Jahrhunderts) erbaut. k.A
Miethaus Salesianergasse 10 Dieses additiv gegliederte Haus wurde 1859 erbaut und hat gedoppelte Eckachsen sowie schlichte Fensterrahmungen. k.A
Wohnhaus Salmgasse 8 Dieser palaisartige Bau wurde 1821 von Josef Gerl erbaut und 1885 neobarock fassadiert. Das Mansarddach weist Ziergiebel und Maske auf, die Fenstergitter und der Zaun sind aus Schmiedeeisen. k.A
Wohnhaus, Fuhrwerkerhaus Schimmelgasse 3 Dieses Haus ist eines der Reste der ursprünglichen Bebauung des Viertels um den Paulusplatz (Paulusgasse und Schimmelgasse), das um 1820 planmäßig angelegt wurde. Markant an diesem Haus ist das Korbbogentor. k.A
Kommunaler Wohnbau Schlachthausgasse 44 Dieser kommunale Wohnbau wurde 1938 von Otto Nadel errichtet. k.A
Kommunaler Wohnbau Schrottgasse 10–12 Dieser schlichte und funktionelle Gemeindebau wurde 1927/28 von Walter Sobotka erbaut. Er ist U-förmig um einen Hof gebaut und hat seinen Haupteingang am Klopsteinplatz. k.A
Hochstrahlbrunnen Schwarzenbergplatz Der Brunnen wurde 1873 anlässlich der Errichtung der I. Wiener Hochquellenwasserleitung von dessen Erbauer Anton Gabrielli eröffnet. 1906 wurde er zu einem Leuchtbrunnen umgestaltet. k.A
Russendenkmal, Befreiungsdenkmal, Heldendenkmal der Roten Armee Schwarzenbergplatz Das Denkmal wurde 1945 von der sowjetischen Besatzungsmacht in Wien errichtet. Der Architekt war S. G. Jakowlew, der Bildhauer M. A. Intesarjan. Es steht direkt hinter dem Brunnen und ist auf die Hauptachse des Schwarzenbergplatzes ausgerichtet. Auf einem mehrfach gestuften Sockel steht die goldfarbene Figur eines Sowjetarmisten mit Fahne und Schild (auf dem das Wappen der Sowjetunion zu sehen ist), dahinter breitet sich halbkreisformig eine steinerne Kolonnade aus, auf der ebenfalls Soldatenfiguren zu sehen sind. Sowohl auf dem Sockel als auch an der Kolonnade sind Inschriften in russischer Sprache angebracht, die den sowjetischen Gefallenen des Zweiten Weltkrieges gedenken. k.A
Verwaltungs-/Bürogebäude, Haus der Industrie Schwarzenbergplatz 4 späthistoristische Bau wurde 1909 von Karl König erbaut. Das viergeschoßige Bürohaus steht an drei Seiten frei, eine Kante zum Heumarkt hin ist abgerundet. Die Schauseite ist in neobarocken Formen mit imperialen Konnotationen gehalten, die Risalite sind durch vasenbesetzte und mit Balustraden verbundene Attiken erhöht, in der Kartusche über dem Mittelrisaliten befindet sich das Relief Allegorie der Industrie. Das Foyer hat ein prunkvolles Stiegenhaus, der pilastergegliederte und mit Kassettendecke abgeschlossene Festsaal gehört zu den prunkvollsten Ausstattungen der Ringstraßenzone. 2015
Stadtpalais, Palais Fanto, ehem. Österreichisches Branntweinmonopol Schwarzenbergplatz 6 Dieser monumentale freistehende Baublock wurde 1917/18 von Ernst Gotthilf-Miskolczy und Alexander Neumann gebaut. Der Hauptakzent geht zum Schwarzenbergplatz mit der überkuppelten Ecklösung, die eine kolossale ionische Säulenordnung aufweist. 1922–1998 war das Österreichische Branntweinmonopol hier untergebracht, seither ist es unter anderem Sitz des Arnold Schönberg Center. k.A
Gesamtanlage, Palais Schwarzenberg, ehem. Palais Mansfeld-Fondi Schwarzenbergplatz 9 Adam Franz von Schwarzenberg verkauft. Der Weiterbau erfolgte 1720–1726 durch Johann Bernhard Fischer von Erlach|Johann Bernhard und Joseph Emanuel Fischer von Erlach. Es ist ein eineinhalbgeschoßiges Palais mit Ehrenhofanlage und Toranlage. Die Fresken im Inneren, insbesondere in der Kuppel stammen von Daniel Gran. k.A
Reste des Linienwalls Schweizergarten Garten des Belvedere k.A
Miethaus Sechskrügelgasse 6 Dieses ehemalige Vorstadthaus mit rasterartiger Gliederung und Plattendekor wurde im Jahr 1807 errichtet. k.A
Spiegelmacherhaus Siegelgasse 1 Dieses Haus stammt im Kern aus dem 17. Jahrhundert, im 3. Viertel des 18. Jahrhunderts wurden mehrere Trakte zusammengefasst und gemeinsam fassadiert. Eine nochmalige Erweiterung erfolgte um 1800. Die Hauptfront weist Nutung und vergitterte Parapetgitterfenster auf, sonst (besonders in der langen Front zur Salmgasse) zeigt es Plattendekor. k.A
Miethaus Stammgasse 12 Das Geburtshaus Heimito von Doderers ist ein monumentales späthistoristisches Mietshaus mit ionischen Riesenpilastern, Zopf- und Maskendekor. Es wurde 1894 von Max Ferstel erbaut. k.A
Kommunaler Wohnbau Strohgasse 14f Dieser Kommunale Wohnbau wurde 1949/50 von Anton Brenner und dessen gleichnamigen Sohn erbaut. k.A
Arbeiterkrankenkasse der Kaufmannschaft Strohgasse 28 Dieser repräsentative, sachliche Zweckbau wurde 1926/27 von Fritz Judtmann und Egon Riss erbaut. Markant ist das vorkragende, um die abgerundete Baukante geführte dritte Geschoß. k.A
Miethaus, Traunsches Haus Traungasse 1 Das Traunsche Haus, zu dessen Komplex auch das ehemalige Zinshaus der Witwen- und Waisensocietät in der Salesianergasse 8 gehört, ist eine große und vielhöfige vormärzliche Zinshausanlage. Es wurde 1837/38 von Franz Ehmann für die Grafen Abensberg-Traun erbaut. Gegen die Traungasse hat es eine lange Front mit Flachrisalite und großer ionischer Pilasterordnung, gegen die Salesianergasse besteht eine Durchfahrt. k.A
Elisabethinen-Zinshaus Ungargasse 3 Diese typische biedermeierliche Zinskaserne mit genuteten Eckachsen und flacher Lisenengliederung wurde 1837 erbaut. k.A
Miethaus, Zur schönen Sklavin/Beethoven-Haus Ungargasse 5 In diesem Haus wurde wesentliche Teile Beethovens 9. Sinfonie geschrieben, daran erinnert seit 1924 eine Gedenktafel. Das Haus selbst wurde 1801/02 erbaut. k.A
Miethaus Zum weißen Adler Ungargasse 9 Das frühhistoristische Zinshaus wurde 1859 von Eduard Frauenfeld erbaut. Die dreiteilige, zweifach geknickte Front weist reichen kleinteiligen Reliefdekor auf, die Holztür ist original erhalten. 2016
Pavillon/Gartenhaus bei Ungargasse 39-41 Im Hof des Hauses Ungargasse 39 ist ein Pavillon mit Mansarddach aus der Zeit um 1800. k.A
Wohn- und Geschäftshaus, Haus Portois & Fix/Fabianihaus Ungargasse 59-61 Das ist eines der bedeutendsten Werke der Schule Otto Wagners und eines der wichtigsten Werke Max Fabianis in Wien. Erbaut wurde es 1899/1900. Markant ist die Fassadenverfließung, deren feine Farbabstufungen ein geometrisches Muster ergeben. k.A
Ehem. Nebengebäude des k. k. Equitationsinstituts Ungargasse 60 Palais Harrach untergebrachten Militär-Reitschule erbaut. 1988 erfolgte ein Teilabbruch und die Umwandlung der restlichen Teile in ein Hotel. k.A
Januariuskapelle bei Ungargasse 69 Diese Kapelle ist heute in das Schulzentrum Ungargasse integriert. Sie wurde 1734/35 von Johann Lucas von Hildebrandt im Zuge der Erweiterung des Palais Harrach für Aloys Thomas Raimund von Harrach erbaut. Dieses diente ab 1866 als Reitlehrinstitut und wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Nur die Kapelle wurde rekonstruiert, der Rest 1968 abgerissen. k.A
Bahnhof Hauptzollamt, Verwaltungsgebäude bei Untere Viaduktgasse 4a Dieses nunmehr leerstehende Gebäude ist das letzte Relikt des 1859 fertiggestellten Bahnhofs Hauptzollamt (an der Stelle des heutigen Bahnhofs Wien Mitte). k.A
Serbisch-orthodoxe Kirche hl. Sava Veithgasse 3 Die Kapelle wurde gemeinsam mit dem Wohnhaus, in das sie integriert ist, 1890–1893 von Heinrich Wagner erbaut. Sie ist im rechten Gebäudeteil gelegen und bildet einen Saal mit Apsis und Eingangsempore. Das Innere, insbesondere die Ikonostasis, ist reich dekoriert. k.A
Wohnhaus Veithgasse 11 Dieses strenghistoristische Zinshaus in den Formen der Neu-Wiener Renaissance ist ein Hauptwerk von Andreas Streit und wurde 1876/77 erbaut. Bemerkenswert aufwändig konzipiert ist die Einfahrt in Y-Form und das runde Treppenhaus, das von Bramantes vatikanischer Reitertreppe inspiriert wurde. k.A
Ehem. Finanzlandesdirektion Vordere Zollamtsstraße 3 Die ehemalige Finanzlandesdirektion wurde 1841–1847 von Paul Sprenger errichtet und bildet mit den Gebäuden Nr. 5 & 7 ein Ensemble ärarischer Zweckbauten, die über den Wienfluss hinweg monumentale Repräsentativität entwickeln. Dieses Gebäude wurde in den spätklassizistischen Formen des Hofbauamtes auf streng regelmäßigem Grundriss erbaut. Die Portalzone weist seitlich vorgestellte toskanische Doppelsäulen auf, darüber befinden sich allegorische Statuen von Josef Klieber, Verkehr, Industrie, Gewerbe und Handel darstellend. k.A
Amtsgebäude der Finanzlandesdirektion Vordere Zollamtsstraße 5 Dieses Amtsgebäude wurde 1897/98 von der k.u.k. Dicasterial-Gebäude-Direction erbaut und ist den Formen des Hauses Nummer 3 angenähert. k.A
Amtsgebäude Vordere Zollamtsstraße 7 Das dritte dieser Amtsgebäude wurde 1895–1901 von Alois Schumacher gebaut und hat zum Wienfluss hin eine Schmalfront mit großer korinthischer Halbsäulenordnung. k.A
Ehem. Marinesektion des Kriegsministeriums Vordere Zollamtsstraße 9 Dieser monumentale ärarische Bau wurde 1906 von Ettore Fenderl und Theodor Bach erbaut und schließt an die drei anderen Amtsgebäude an. Der Dekor ist zum Wienfluss hin reicher und seine teils barockisierenden, teils secessionistischen Formen sind auf das erste Stockwerk konzentriert. Auf dieser Höhe befinden sich auch Wappendarstellungen von Häfen der österreichisch-ungarischen Monarchie. k.A
Miethaus Vordere Zollamtsstraße 11 Dieser Bau in den Formen der Wiener Werkstätte wurde 1907 von Arthur Baron erbaut und ist insbesondere in seiner Ausstattung von Foyer und Stiegenhaus ein Beispiel für die aufwändige Ausstattung eines großbürgerlichen Zinshauses dieser Zeit. Es wird durch flache Erker und Balkons sowie durch Zopf- und Vasendekor rhythmisch gegliedert. k.A
Zentral-Viehmarkt St. Marx - Portal Viehmarktgasse Pinzgauer Rind mit einem Fleischergesellen dar und stammt von Anton Schmidgruber. k.A
Zentral-Viehmarkt St. Marx - Rinderhalle Viehmarktgasse 5-7 Die bemerkenswert großzügig dimensionierte Rinderhalle ist die erste Schmiedeisenkonstruktion Wiens, die 1879–1883 von G. Zampis errichtet wurde. Sie weist einen basilikalen Schnitt auf: die überdachte Mittelstraße überragt die beiden Seitenbereiche. k.A
Zentral-Viehmarkt St. Marx - Parteiengebäude 2 Viehmarktgasse 5-7 Rudolf Frey erbaut wurden. Das abgebildete Gebäude steht neben dem Haupttor und wird von einem Gebäude des Campus Vienna Biocenter überragt. k.A
Zentral-Viehmarkt St. Marx - Verwaltungsgebäude Viehmarktgasse 5-7 Im gleichfalls 1879–1883 errichteten Verwaltungsgebäude, einem Backsteinbau mit Neorenaissanceformen, ist nun das Media Quarter Marx untergebracht. k.A
Zentral-Viehmarkt St. Marx - Parteiengebäude 3 Viehmarktgasse 5-7 Das Gebäude wurde 1879–1883 von Rudolf Frey erbaut k.A
Zentral-Viehmarkt St. Marx - Bankgebäude Viehmarktgasse 5-7 Das Gebäude wurde 1879–1883 von Rudolf Frey erbaut k.A
Fußgängerbrücke, Reitschulsteg Reitschulsteg Diese Eisenkonstruktion über die Verbindungsbahn auf Höhe Jaurèsgasse wurde 1907 erbaut. k.A
Flaktürme im Arenbergpark Arenbergpark Die Flaktürme im Arenbergpark wurden 1942/43 unter der Leitung von Friedrich Tamms gebaut und bestehen aus einem Leit- und einem Gefechtsturm. k.A
Figur, Scherzo-Gruppe Modenapark Über einem Steinsockel mit zwei sitzenden Faunen ist in Bronze ein tschinellenspielender Knabe mit zwei Panthern abgebildet. Die Skulptur wurde 1913 von Josef Müllner geschaffen und stand bis 1948 im Arenbergpark. k.A
Brunnen, Karl-Borromäus-Brunnen Karl-Borromäus-Platz Der dem Heiligen Karl Borromäus gewidmete Brunnen wurde anlässlich des Geburtstages von Karl Lueger 1904–1909 vom Architekten Jože Plečnik und dem Bildhauer Josef Engelhart geschaffen. k.A
Arsenal, Lager/Magazin Arsenal Die zwei blockhaften, fünfgeschoßigen Lagerhäuser wurden Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut. Die Eisenbeton-Bauten haben eine sachliche Gliederung und flache Walmdächer. Innen Hallen in früher Eisenbetonkonstruktion, die Erschließung erfolgt durch seitlich gelegene Stiegenhäuser. k.A

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