Köllnerhofgasse 5

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Grund-Information
Köllnerhofgasse 5.jpg

Köllnerhofgasse 5

Aliasadressen =Köllnerhofgasse 5, =Rotenturmstraße 16
Ehem. Konskriptionsnummer vor 1862: 730 | vor 1821: 775 | vor 1795: 751
Baujahr 1961-1965
Architekt Edmund Bamer und Josef Becvar


Das "Lange Haus" - Architektur und Geschichte

Der Neubau wurde von Josef Becvar und Edmund Bamer für die E.A. Generali entworfen. Es ersetzte die alte Ruine, die durch einen Brand am 11. April 1945 entstanden war.

Vorgängerhäuser

Das erste Haus an dieser Stelle wurde 1331 erwähnt.

Bis zum Abbruch des Hauses befand sich hier der berüchtigte "Mirakelkeller", der vor allem von Bettlern frequentiert wurde. Sie setzten hier ihr Erbetteltes in Branntwein um.

1843 wurde das Durchhaus, das die Köllnerhofgasse und die Rotenturmstraße verband, abgebrochen. An seiner Stelle wurde ein neues vierstöckiges Durchhaus errichtet, der Kölner-Hof-Basar. In ihm fand man die Tageskassen von Theatern und Etablissements.

Wohnhaus bekannter Persönlichkeiten

Wohnhaus des Malers Bartolomeo Altomonte

Einige Jahre (1732 bis 1736) wohnte der Maler Bartolomeo Altomonte (* 24. Februar 1694 Warschau, † 11. November 1783 St. Florian, Oberösterreich) hier. Auch seine vier Kinder wurden hiergeboren, darunter Maria Anna Perpetua, die später die Urgroßmutter des Malers Hans Canon wurde.

Altomonte schuf unter anderem das Altarbild des Seitenaltars "Glorie des heiligen Johannes Nepomuk" in der Minoritenkirche, in der Stephanskirche die Deckengemälde "Überreichung des Schlüssels an Petrus" und "Verkündigung" und die "Verklärung des heiligen Urban", das sich heute im Diözesanmuseum befindet.



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